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Beruf und Bildung

Trotz Corona: Beste Ausbildungschancen im Handwerk

Auch in der Corona-Krise bleibt das Ausbildungsengagement der unterfränkischen Handwerksbetriebe hoch. Schulabgänger können aus einer großen Anzahl freier Lehrstellen wählen. Foto www.amh-online.de

Auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie bleibt das Ausbildungsengagement der Handwerksbetriebe in Unterfranken hoch. Der Großteil will auch im neuen Ausbildungsjahr mit Start im September wieder neue Lehrlinge einstellen. Für Schülerinnen und Schüler heißt das, sie haben gute Chancen einen Ausbildungsplatz in einem der vielfältigen Ausbildungsberufe des Handwerks zu ergattern. Schulabgänger können die Zeit nach den Prüfungen für ein Praktikum nutzen, um mögliche Ausbildungsberufe kennenzulernen. Für alle Schularten bietet die Handwerkskammer für Unterfranken zudem persönliche Beratung und zahlreiche Informationen zum Thema Ausbildung an.

Die Corona-Pandemie hat das aktuelle Schuljahr auf den Kopf gestellt: Erst nach und nach kehren die Klassen wieder in den Präsenzunterricht zurück, ein Großteil lernt noch immer von zu Hause aus. Trotz der besonderen Umstände sollte die Frage „Was mache ich nach der Schule?“ bei Schülerinnen und Schülern nicht zu kurz kommen, appelliert Ludwig Paul, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken. „Auch vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie bleibt das Ausbildungsengagement der regionalen Handwerksbetriebe hoch. Sie wollen auch im neuen Ausbildungsjahr Lehrlinge einstellen, entsprechend viele freie Lehrstellen sind aktuell im Angebot“, so Ludwig Paul.

Wer sich über Lehrstellen- und Praktikumsangebote bei Betrieben in der Nähe informieren will, kann dafür die Lehrstellenbörse der Handwerkskammer für Unterfranken unter www.hwk-ufr.de/Lehrstellenboerse nutzen. Die Suche ist mit der kostenlosen App Lehrstellenradar auch per Smartphone möglich. Schülerinnen und Schüler aller Schularten sowie auch deren Eltern können darüber hinaus jederzeit das persönliche Beratungsangebot der Handwerkskammer nutzen. „Unsere Expertinnen und Experten stehen für Fragen rund um Berufsorientierung und Ausbildungsplatzsuche zur Verfügung und beraten zu den vielfältigen Karrieremöglichkeiten im Handwerk“, erläutert der Handwerkskammer-Hauptgeschäftsführer.

Praktikum nutzen

Mittlerweile sind in den Betrieben wieder berufliche Praktika möglich. Schülerinnen und Schüler können diese nutzen, um einen Ausbildungsberuf in der Praxis kennenzulernen. „Gerade für Schulabgänger bietet sich nach den Abschlussprüfungen noch die Chance, ein Praktikum zu absolvieren und auf diese Weise einen wichtigen Schritt hin zum Ausbildungsplatz machen“, so der Tipp von Ludwig Paul.

Vielfältige Ausbildungsmöglichkeiten

Die rund 130 verschiedenen Ausbildungsberufe des Handwerks, von A wie Augenoptiker bis Z wie Zimmerer, bieten Ausbildungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler aller Schularten. Nach erfolgreich absolvierter Ausbildung stehen zudem zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten wie zum Beispiel die Weiterbildung zum Meister, offen. Ludwig Paul: „Im Handwerk kann jeder den Ausbildungsberuf finden, der seinen Stärken und Talenten entspricht. Die Ausbildung im Handwerk ist zudem eine solide Grundlage, um den Weg im Beruf Schritt für Schritt erfolgreich zu gestalten.“

Jetzt Ausbildungsplatz oder Praktikumsstelle suchen

Diese Ansprechpartner unterstützen in der Region Würzburg:

  • Für Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums, der Fachoberschulen und der Realschulen sowie Studienabbrecher: Silke Waterstrat, JOBSTARTER plus-Projekt Q-net Handwerk,
    Tel. 0931 4503-2719, E-Mail: s.waterstrat@hwk-ufr.de
  • Für Schülerinnen und Schüler der Mittelschulen sowie der Realschulen: Georg Bernhart, Ausbildungsakquisiteur, Tel. 0931 30908-1142, E-Mail: g.bernhart@hwk-ufr.de

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