Orthopädieschuhmacher: ein Beruf mit Zukunft

Mit solidem Handwerk und orthopädischen Kenntnissen konstruieren Orthopädieschuhmacher/innen Einlagen, Orthesen oder Spezialschuhe, die schmerzfreies Gehen ermöglichen. txn-Foto vadymvdrobot/123rf/randstad

Endlich schmerzfrei laufen

Der menschliche Körper ist für ausdauernde Läufe durch die Savanne optimiert – aber kaum jemand geht heute noch nennenswerte Strecken zu Fuß. Das hat Folgen: Fußmuskeln verkümmern, Fehlstellungen werden durch falsches Schuhwerk oder rückenschädliches Dauersitzen verschlimmert, und irgendwann schmerzt jeder Schritt.

Ein weites Betätigungsfeld für Orthopädieschuhmacher/innen! Mit solidem Handwerk und orthopädischen Kenntnissen konstruieren sie Einlagen, Orthesen oder Spezialschuhe, die schmerzfreies Gehen ermöglichen.

In dreieinhalb Jahren zum Orthopädieschuhmacher

Ihr Wissen und Können eignen sie sich zunächst in einer dreieinhalbjährigen Ausbildung an, die teils im Betrieb und teils in der Berufsschule stattfindet. „Doch auch nach der Ausbildung bleibt Lernen ein Teil des Berufs, denn nicht nur das medizinische Fachwissen entwickelt sich stetig weiter, sondern auch die technischen Möglichkeiten, angefangen von computergestützten Bewegungsanalysen über CAD-Tools bis hin zum 4-D-Wirbelsäulenscan“, erklärt Petra Timm, Pressesprecherin von Randstad Deutschland.

Bedarf wird bleiben

Der fachliche Austausch mit Orthopäden, Physiotherapeuten und Technikern spielt deshalb eine wichtige Rolle. Wer sich beruflich weiterentwickeln möchte, kann außerdem die Meisterschule in Betracht ziehen. Da die Orthopädieschuhmacherei zu den Berufen mit Meisterpflicht gehört, eröffnet dieser Schritt nicht nur fachlich neue Möglichkeiten, sondern ist auch Voraussetzung für die Eröffnung eines eigenen Betriebs. Der Bedarf wird dank unserer vorzugsweise sitzenden Lebensweise sicherlich nicht abnehmen. (txn)

  • „Handwerk hat goldenen Boden“ – Das gilt auch im Ausbildungsjahr 2022. Mehr dazu hier.

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