Mainfranken Theater: Sanierung schreitet voran

Haben bei der Scheckübergabe im Kleinen Haus des künftigen Staatstheaters Würzburg schon einen Blick auf die Bühne: Landrat Thomas Eberth (hinten links) übergab die zweite Hälfte der Fördersumme des Landkreises Würzburg in Höhe von 500.000 Euro an Oberbürgermeister Christian Schuchardt (hinten rechts). Intendant Markus Trabusch (vorne links) und der Geschäftsführende Direktor des MainfrankenTheaters, Dirk Terwey (vorne rechts) luden die beiden politischen Spitzen sowie den Regionalmanager am Landratsamt, Michael Dröse (ganz links) und Stadtkämmerer Robert Scheller (ganz rechts) zu einem informativen Rundgang durch die Baustelle ein. Foto Dagmar Hofmann

Landkreis unterstützt die Stadt Würzburg bei der Sanierung des Mainfranken Theaters mit einer Million Euro – die zweite Hälfte der Fördersumme wurde jetzt übergeben

Mainfranken Theater: Der Landkreis Würzburg fördert die Sanierung und Erweiterung insgesamt mit einer Summe von einer Million Euro.

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Christian Schuchardt und Stadtkämmerer Robert Scheller informierte sich Landrat Thomas Eberth mit dem Regionalmanager am Landratsamt, Michael Dröse, bei dem Geschäftsführenden Direktor des Mainfranken Theaters, Dirk Terwey, sowie Intendant Markus Trabusch über den aktuellen Fortschritt der Bauarbeiten.

Derzeit wird mit Hochdruck am Innenausbau gearbeitet. Am weitesten sind die Arbeiten im Kleinen Haus gediehen, wo der stufige, holzverkleidete Aufbau der Zuschauerplätze schon den Blick auf die künftige Bühne ermöglicht.

Im Gepäck hatte der Landrat einen Scheck über 500.000 Euro, den er Oberbürgermeister Christian Schuchardt überreichte. Dies entspricht der zweiten Hälfte der Fördersumme des Landkreises Würzburg.

„Kulturelles Flaggschiff der gesamten Region“

„Schon frühere Generationen haben uns gezeigt, dass sich Politik auch mal etwas trauen muss. Sonst wären solche imposanten Gebäude wie beispielsweise die Residenz nie gebaut worden. Und genauso verhält es sich heute mit dem Mainfranken Theater, dem kulturellen Flaggschiff der gesamten Region. Dieses wird nun auf Jahre hinaus aufgewertet, nicht nur architektonisch.“ Hier entstehe für jedermann sichtbar etwas ganz Besonderes. Dies mache die künftigen Besucher auch neugierig. Das sanierte Mainfranken Theater wird aber zugleich eine tolle Spielstätte und ein wunderbarer Arbeitsplatz für die Künstler werden, so Landrat Eberth bei der Scheckübergabe.

Gute Kooperation zwischen Stadt und Landkreis Würzburg

Oberbürgermeister Christian Schuchardt dankte dem Landrat für die großzügige Unterstützung des Projektes. „Diese Kostenbeteiligung durch den umlagefinanzierten Landkreis ist alles andere als selbstverständlich. Ich bin sogar überzeugt, dass der Landkreis Würzburg der erste ist, der ein derartiges Projekt in einem Oberzentrum finanziell unterstützt. Dieser Beitrag zeigt einmal mehr die gute Kooperation zwischen Stadt und Land und den gemeinsamen Willen, die Region weiter zu entwickeln. Hier wird vom Volk fürs Volk gebaut, das Mainfranken Theater steht jedermann offen.“

Und nach dem Besuch der ersten Vorstellung im künftigen Staatstheater Würzburg „werden auch die letzten Kritiker verstummen und mit eigenen Augen sehen können, dass beim Bau Gas gegeben werden musste, um etwas Großartiges für die Region zu erschaffen“, sind sich Landrat und Oberbürgermeister einig.

Mainfranken Theater Würzburg: Hintergrund zu Sanierung und Erweiterung

Insgesamt umfassen die Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten die Errichtung eines neuen Kopfbaus mit Kleinem Haus, neuen Probebühnen und einer neuen gastronomischen Versorgung, die Schaffung eines neuen Orchesterprobenraums, die Sanierung des Haupttraktes mit dem Großen Haus sowie die Vergrößerung der Werkstätten. Außerdem will man sämtliche bis dato ausgelagerte Arbeitsbereiche ins Theatergebäude integrieren. Der Wiedereinzug ins komplett sanierte und erweiterte Mainfranken Theater – dann als Staatstheater – ist für die Saison 2022/23 vorgesehen.

Das Bestandsgebäude des Mainfranken Theaters Würzburg stammt aus dem Jahr 1966. Die Sanierung und Erweiterung des in die Jahre gekommenen Hauses sei zwingend notwendig geworden, um die Anforderungen an einen wirtschaftlichen, sicheren und zeitgemäßen Spielbetrieb für die nächsten Jahrzehnte zu erfüllen. Die Investitionen werden gemeinsam durch den Freistaat Bayern, die Stadt und den Landkreis Würzburg, den Bezirk Unterfranken sowie unter anderem auch aus Stiftungsmitteln und Spenden getragen.

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