„KI@school“: Künstliche Intelligenz made in Bayern

Kultusstaatssekretärin Anna Stolz stellt das Projekt „KI@school“ vor.

Schulversuch am Friedrich-Koenig-Gymnasium in Würzburg

Ob bei Suchportalen im Internet, dem Autofahren oder vielen kleinen Hilfen im Alltag: Der Einsatz künstlicher Intelligenz entwickelt sich rasend schnell und ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. In der Schule spiegelt sich diese Entwicklung bisher jedoch kaum wider. Der Freistaat Bayern möchte das ändern und hat deshalb den Modellversuch „KI@school“ ins Leben gerufen.

15 Schulen aus allen Regierungsbezirken sollen dabei in den nächsten 5 Jahren unter strenger Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorgaben verschiedene pädagogische Konzepte und Lernsettings entwickeln, in denen auf Komponenten der Künstlichen Intelligenz zurückgegriffen wird. In Würzburg nimmt das Friedrich-Koenig-Gymnasium teil.

„Ein Schlüssel zur Welt von morgen“

Kultusstaatssekretärin Anna Stolz unterstrich bei der Auftaktveranstaltung die Bedeutung des Modellversuchs: „Künstliche Intelligenz ist ein Schlüssel zur Welt von morgen. Wir alle nutzen sie, doch nur wenige wissen, wie sie eigentlich funktioniert. Ich bin überzeugt: Wer Aufbau und Hintergründe versteht, der kann auch Potentiale besser nutzen. An unseren Modellschulen wollen wir daher gemeinsam neue Wege erproben. Gewinner sind unsere Schülerinnen und Schüler, die wir beim Lernen und Lehren noch besser unterstützen, individuell fördern und gleichzeitig fit für die Welt von morgen machen.“

Den Modellschulen soll dabei bewusst der nötige Freiraum gegeben werden, um Neues zu probieren. Dabei werden sie von Arbeitsforen, die sich aus Vertretern der Wissenschaft, des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus sowie der Schulleiter-, Lehrer- und Elternverbände zusammensetzen, tatkräftig unterstützt.

Rechte schützen: Was darf Künstliche Intelligenz?

Ein Zusammenwirken, das für Anna Stolz maßgeblich zur erfolgreichen Umsetzung des Modellversuchs beitragen wird: „Klar, auf der einen Seite möchten wir neue, hochmoderne und innovative Formen des Lehrens und Lernens entwickeln. Aber es muss, und das ist ganz wichtig, natürlich auch um die Frage gehen, wie ich meine Daten und Persönlichkeitsrechte schützen kann. Mehr noch: Wir wollen gemeinsam festlegen, was Künstliche Intelligenz darf und wo wir Grenzen setzen müssen.“

  • Würzburg schickt künstliche Intelligenz ins All. Mehr dazu hier.

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