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Wissen und Forschung

Neue Parkinson-Therapien machen Hoffnung

Einer der bekannten Unterstützer der Parkinson Stiftung ist der TV-Moderator Frank Elstner. Foto DPG/SWR/J. Krause-Burberg

Uniklinikum Würzburg: Jetzt online spenden für neue Stiftung

Um die Erforschung der Parkinson-Krankheit voranzutreiben, hat die Deutsche Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen gemeinsam mit Partnern aus Medizin, Wissenschaft und Gesellschaft im vergangenen Jahr die Parkinson Stiftung gegründet. „Seit kurzem sind die für schnelle Fortschritte dringend benötigten Spenden an die Stiftung auch über deren neuen Internetauftritt möglich“, berichtet Prof. Dr. Jens Volkmann, Parkinson-Experte des Uniklinikums Würzburg und Vorsitzender der Stiftung.

„Der fortschreitende Verlust von Nervenzellen durch die Parkinson-Krankheit ist dank intensiver Forschung heute zwar viele Jahre lang gut behandelbar, aber nach wie vor nicht heilbar“, berichtet Prof. Dr. Jens Volkmann. Der Direktor der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Uniklinikums Würzburg (UKW) und Parkinson-Experte fährt fort: „Es gibt jedoch hoffnungsvolle neue Therapien, die an den Ursachen ansetzen, sowie ermutigende Forschungsergebnisse zur Früherkennung.“

Mit Spenden schneller vorankommen

Um Forschung, Lehre und Fortbildung in Bezug auf Parkinson-Syndrome zu fördern sowie die medizinische Versorgung in diesem Bereich zu verbessern, gründete die Deutsche Parkinson Gesellschaft (DPG) e.V. im Jahr 2019 die Parkinson Stiftung. Für den Start wurde sie mit einem Stiftungsvermögen von einer dreiviertel Million Euro ausgestattet. „Um schneller und weitgreifender voranzukommen, sind jedoch zusätzliche Mittel erforderlich“, unterstreicht Prof. Volkmann, der auch Vorstand der Parkinson Stiftung ist. Eine Hoffnung liegt nach seinen Worten hierbei auf privaten Spenden. Um diese zu vereinfachen, gibt es seit Anfang Mai dieses Jahres die Möglichkeit zur Onlinespende unter www.parkinsonstiftung.de.

Unterstützt durch Frank Elstner und Barbara Stamm

Unterstützer und Mitglied im Stiftungsrat der Parkinson Stiftung ist die TV-Legende Frank Elstner. „Wir wollen informieren, Mut machen und Geld für Forschung sammeln, die zu besseren Behandlungsmethoden führt. Vor allem wollen wir Betroffene motivieren, sich über die Erkrankung zu informieren und aktiv die Forschung zu unterstützen“, begründet der TV-Moderator und Erfinder der erfolgreichen Fernsehshows sein Engagement. Anfang 2019 machte der 78-jährige öffentlich, dass er selbst an Parkinson erkrankt ist.

Als weitere bekannte Persönlichkeiten engagieren sich Barbara Stamm, die ehemalige Präsidentin des Bayerischen Landtags, sowie Thorsten Fischer, der Gründer und Geschäftsführer der Firma Flyeralarm im Stiftungsrat.

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