Ticket per App: WVV und APG führen FAIRTIQ ein

WVV-Geschäftsführer Thomas Schäfer (links) und APG-Betriebsleiter Dominik Stiller bei der Vorstellung der eTicket-APP FAIRTIQ. Foto WVV

Per eTicket mit Bus und Straßenbahn durch die Region Würzburg

Damit ihre Fahrgäste gerade jetzt in Zeiten von Corona berührungslos und flexibel im ÖPNV unterwegs sein können, führen WVV und APG im Rahmen eines Markttests die innovative Ticket-App FAIRTIQ ein. Künftig genügt ein Smartphone-Wisch, um in und um Würzburg bequem von A nach B zu kommen. Durch die App können Fahrgäste alle Verkehrsmittel in Würzburg, Höchberg und Gerbrunn bargeldlos und ohne konventionellen Fahrkartenkauf nutzen – und sie sind dabei stets zum bestmöglichen Preis unterwegs.

„Unser Ziel ist es, den Fahrgästen die Nutzung der Verkehrsmittel in der Großwabe Würzburg so bequem wie möglich zu machen“, sagt WVV-Geschäftsführer Thomas Schäfer. „FAIRTIQ bietet in dieser Hinsicht großes Potenzial.“, ergänzt APG-Betriebsleiter Dominik Stiller. Tatsächlich macht die Smartphone-App den regulären Kauf von Fahrscheinen überflüssig. Nachdem man sich dort einmal registriert und die Zahlungsinformationen hinterlegt hat, laufen alle WVV- und APG-Fahrten innerhalb der Großwabe Würzburg komplett bargeldlos ab. Beim Einsteigen genügt eine Wischbewegung in der App, um den Fahrtantritt zu erfassen. Ein weiterer Wisch beim Aussteigen beendet die Kostenerfassung.

Fahrgäste von WVV und APG zahlen mit der FAIRTIQ-App den gleichen Preis, der mit einem regulären Ticket für Kurzstrecke oder Einzelfahrt fällig wäre. Sie sparen sich aber den Kauf am Schalter, Automaten oder beim Fahrpersonal, was in Corona-Zeiten einen Gewinn an Komfort bedeutet.

Schlaue App: Geld sparen mit FAIRTIQ

Die App selbst ist gebührenfrei und macht die Fahrt in bestimmten Fällen sogar günstiger als mit herkömmlichen Fahrkarten: FAIRTIQ enthält eine sogenannte Capping-Funktion, die automatisch verhindert, dass mehrere Einzelfahrten an einem Tag zusammen den Preis einer Tageskarte überschreiten. In der Großwabe Würzburg bedeutet das: Wer am Morgen einmal fährt, braucht sich nicht zu überlegen, ob er später doch noch ein oder mehrere Male einsteigt – die erste Fahrt wird mit 2,50 verbucht, und ab der zweiten wird dieser Betrag einfach auf den Tageskartenpreis von 4,30 Euro aufgestockt.

„Wir freuen uns sehr, dass wir FAIRTIQ in Stadt und Landkreis Würzburg, der größte Region Unterfrankens, nur wenige Monate nach dem erfolgreichen Start in Aschaffenburg lancieren können“, betont FAIRTIQ-CEO Gian-Mattia Schucan. Die Region Würzburg ist das siebte Verkehrsgebiet in Deutschland, in dem die Mobile-Ticketing-App angeboten wird. Hinter der für iPhones und Android-Geräte verfügbaren Smartphone-Anwendung steht ein innovatives, vielfach preisgekröntes und schnell wachsendes Startup aus der Schweiz. Dort und in Liechtenstein ist FAIRTIQ bereits landesweit im gesamten öffentlichen Verkehr nutzbar.

Markttest läuft ein Jahr

Die Zusammenarbeit mit WVV und APG ist zunächst als Markttest mit einer geplanten Laufzeit von einem Jahr angelegt. Damit wollen die Partner unter anderem prüfen, ob das System künftig auf den kompletten Verkehrsunternehmens-Verbund Mainfranken (VVM) ausgedehnt wird.

Bis dahin umfasst der Gültigkeitsbereich der FAIRTIQ-App alle WVV- und APG-Verkehrsmittel in der Stadt Würzburg sowie den Landkreisgemeinden Höchberg und Gerbrunn inklusive Grenzhaltestellen. Fahrgäste können damit die Ticketkategorien Kurzstrecke (Kinder und Erwachsene), Einzelfahrt (Kinder und Erwachsene) sowie Tageskarte (Erwachsene) nutzen. Als Zahlungsmittel innerhalb der App werden die Kreditkarten Visa und Mastercard akzeptiert. Außerdem ist die Bezahlmöglichkeit per PayPal integriert.

Über FAIRTIQ

FAIRTIQ ist ein innovatives Schweizer Startup aus Bern mit dem Ziel, Reisen mit dem öffentlichen Verkehr so leicht wie möglich zu machen. Die von FAIRTIQ entwickelte und betriebene, gebührenfreie Ticketing-App kann bereits für den gesamten öffentlichen Verkehr in der Schweiz und in Liechtenstein sowie in Teilen Deutschlands und Österreichs genutzt werden. Mit mehr als einer Million Fahrten pro Monat vor der Corona-Krise ist sie die weltweit erfolgreichste Check-in/Check-out-Lösung, verfügbar für iPhone und Android. Die Partner von FAIRTIQ sind Transportunternehmen und Verbünde in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Liechtenstein. Auch die SBB und die ÖBB setzen auf FAIRTIQ und nutzen die von FAIRTIQ betriebene Technologie in ihrer eigenen App.

So funktioniert eine Reise mit FAIRTIQ

Vor dem Einsteigen in Straßenbahn oder Bus checkt sich der Fahrgast in der App mit einer Wischbewegung ein. Damit hat er oder sie eine gültige Fahrkarte für den gesamten öffentlichen Verkehr in der entsprechenden Region. Am Zielort angekommen, beendet ein weiterer „Wisch“ die Kostenerfassung. Die App erkennt die gefahrene Strecke anhand der Standortermittlung und verrechnet das preisoptimale Ticket. Falls der Wert einer Einzelfahrt den Preis für eine Tageskarte übersteigt, zahlt der Kunde nachträglich nur den günstigeren Tarif. Damit der Reisende nicht vergisst auszuchecken, erinnert ihn FAIRTIQ am Ende der Reise mittels Smartphone-Sensoren automatisch daran.

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