Jährlich mehr als 70000 Brief an das Christkind

Bayerns Digitalministerin Judith Gerlach stempelt ganz analog die ersten Weihnachtsbriefe

Himmelstadt. Seit Wochen laufen die Vorbereitungen in der Himmelstädter Weihnachtspostfiliale wieder auf Hochtouren. Was sonst schon immer nicht ganz einfach ist, war in diesem Jahr Corona bedingt noch viel schwieriger! Doch trotz anfänglicher Schwierigkeiten ist es der Gemeinde Himmelstadt und Rosemarie Schotte, Leiterin des Weihnachtspostfiliale, mit einem ausgeklügelten Hygienekonzept gelungen, am 1. Advent das Postamt in sehr kleinem Rahmen zu eröffnen. Als Ehrengast konnte dieses Mal die Bayerische Digitalministerin Judith Gerlach im Rathaus begrüßt werden. Flankiert vom Heiligen Nikolaus und Knecht Ruprecht stempelte die Ministerin die ersten Antwortbriefe ab, von denen Rosemarie Schotte und ihre fleißigen Helferinnen und Helfer bis zur Eröffnung bereits mehr als 5000 beantwortet hatten. Bis Heiligabend werden jetzt wieder mehr als 70000 Briefe aus aller Herren Länder sortiert, gelesen und beantwortet – und das unter strengsten Hygiene- und Abstandsregeln! Digitalministerin Gerlach lobte das „Himmelstädter Weihnachtspostamt eine wirklich schöne Sache“. Gerade in Zeiten von Corona, in denen man sich nicht wirklich persönlich treffen könne, sei es etwas besonders Schönes, einen analogen Brief zu bekommen, so die Ministerin weiter. Rosemarie Schotte berichtete, dass heuer auch die Wünsche vieler Kinder anders ausfallen würden als sonst. Viele wünschten sich, dass Corona endlich vorbeigehe, damit sie wieder ihre Großeltern drücken könnten! Wer jetzt noch bis Weihnachten einen Weihnachtsgruß vom Christkind bekommen möchte, sollte bis spätestens zehn Tage vor Heiligabend „An das Christkind in 97267 Himmelstadt“ schreiben. Text und Bilder: Rudi Merkl

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