Verkehrswacht und Polizei Würzburg: „Schwächste“ im Fokus

Bild von MichaelGaida auf Pixabay

In der Woche vom 5. bis zum 9. Oktober führt die Stadt Würzburg in Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht Würzburg und der Polizei Würzburg-Stadt eine Kampagne zur Stärkung der Sicherheit im Straßenverkehr durch.

Die gemeinsame Aktionswoche steht ganz unter dem Zeichen der „Verkehrssicherheit“ mit dem Ziel, bewusst und öffentlichkeitswirksam auf alltägliche Gefahrensituationen im Straßenverkehr aufmerksam zu machen, die gerade die schwächeren Verkehrsteilnehmer besonders treffen, wie die Stadt Würzburg mitteilt.

Wer sein Auto auf Gehwegen, Radwegen, an Bordsteinabsenkungen, unberechtigt auf Behindertenparkplätzen parkt oder seine Fahrweise nicht den Geschwindigkeitsbegrenzungen anpasst, verhalte sich nicht nur rechtswidrig und rücksichtslos, sondern rufe in vielen Fällen echte Gefahrenlagen hervor. Gedankenloses Missachten von Park-, Halte- und Geschwindigkeitsregeln gefährde insbesondere Kinder, Senioren, Radfahrer und Menschen mit Behinderungen.

Mehr gegenseitiges Verständnis

Die Aktionswoche möchte sensibilisieren für eine verantwortungsbewusste Teilnahme am Straßenverkehr: Mehr gegenseitiges Verständnis aller Verkehrsteilnehmer – mehr Rücksichtnahme im Straßenverkehr – mehr Verantwortungsbewusstsein für die schwachen Verkehrsteilnehmer.

Durchgeführt wird die Aktionswoche von Verkehrswacht und Polizei mit gemeinsamen Schwerpunktkontrollen der städtischen Verkehrsüberwachung und der Polizei in der City von Würzburg: Geschwindigkeitskontrollen vor Schulen und Kindergärten, Parken auf Gehwegen, Radwegen, Bordsteinabsenkungen und Behindertenparkplätzen sowie gezielten Fahrradkontrollen in der Fußgängerzone.

Dabei will das Kontrollteam nicht ausschließlich auf Prävention und Aufklärung setzen. Verkehrsverstöße, insbesondere Park- und Geschwindigkeitsverstöße sollen in jedem Fall kostenpflichtig verwarnt werden.

Ein kleines Bonbon gibt es in dieser Woche dazu: Mit den Verwarnungen werden zusätzlich passende Flyer verteilt. „Ein lächelndes Gesicht macht den Verkehrssünder charmant auf sein Fehlverhalten aufmerksam“, heißt es.

Verkehrskontrollen und die konsequente Ahndung der Verstöße seien notwendige Maßnahmen, damit Verkehrsregeln auch eingehalten werden. Genauso wichtig sei es aber, den gegenseitigen Respekt und das rücksichtsvolle Verkehrsverhalten positiv zu stärken – das gelinge nur gemeinsam im fairen Miteinander aller Verkehrsteilnehmer.

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