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Sport

Residenzlauf wird in den Herbst verschoben

Der 32. Würzburger Residenzlauf wird aufgrund der Empfehlungen rund um das Corona-Virus von Ende April auf 18. Oktober 2020 verschoben. Dazu hat sich das Veranstalterteam entschlossen und kurzfristig mit allen Partnern die Weichen auf den neuen Termin gestellt.

Auch wenn der bisherige Termin 26. April aktuell noch nach dem Korridor liegt, nur bis einschließlich 19. April Großveranstaltungen über 1.000 Personen absagen zu müssen, wollen die Macher dieser größten Breitensportveranstaltung in Unterfranken jetzt Klarheit schaffen. „Es ist aufgrund der rasanten Entwicklungen in dieser Krise davon auszugehen, dass auch Ende April und in den Folgewochen solche Veranstaltungen verboten bleiben. Daher wollten wir jetzt für alle Beteiligten eine klare, planbare Aussage treffen“, beschreibt Organisationsleiter Reinhard Peter die Entscheidung.

„Außerdem haben wir uns mit verschiedensten Partnern unserer Veranstaltung in den letzten Jahrzehnten den Ruf eines Gesundheitslaufs erarbeitet. Das würde einfach nicht zu den aktuellen Empfehlungen passen. Erst recht, wenn aus besonderen Gefahren verschiedene Altersgruppen vielleicht besser nicht kommen sollten. Dann hätten wir einfach nicht mehr den Charakter einer Familiensportveranstaltung“, so Peter.

Schnell auf den neuen Starttermin geeinigt

Gleichzeitig zeigt er sich zusammen mit Jens Röder vom Fachbereich Sport der Stadt Würzburg glücklich, dass gerademal binnen 48 Stunden ein Ersatztermin gefunden werden konnte. Sowohl die Bayerische Schlösserverwaltung – Hausherr über den Residenzplatz – als auch die Stadt Würzburg als genehmigende Behörde haben schnell Zustimmung signalisiert. Ebenso haben alle Großsponsoren und -partner sofort den neuen Terminvorschlag begrüßt und ihre Logistik auf diesen Termin umgelenkt.

„Es macht sich nunmehr auch in der Krise bemerkbar, dass wir eine so gut eingeführte Veranstaltung sind, die von ihren Partnern geschätzt wird und diesen auch wichtig ist“ zeigt sich Peter erleichtert. „Und dass wir eine Non-Profit-Organisation sind, die im Ehrenamt arbeitet und keinerlei Personalkosten hat. Dadurch geraten wir durch diese Verschiebung in keine Engpässe, die dem Lauf für die Zukunft nachhaltig schaden oder gar dessen weitere Existenz gefährden könnten“.

Starter können Geld zurückfordern

Natürlich hoffen die Organisatoren, dass die Veranstaltung auch am einmaligen Ersatztermin im Herbst entsprechend angenommen wird. Das neue Schul- und Kindergartenjahr ist dann knapp zwei Monate angelaufen und stellt ausnahmsweise schon recht bald die Aufgabe an Lehrer und Erzieher, die Teilnahme zu organisieren. „Aber vielleicht ist es ja auch mal was Besonderes, das so früh im Schuljahr als besondere Gemeinschaftsaktion zu erleben“.

Die Freizeitläufer wiederum dürften zum Ende der Freiluftsaison allemal in der Lage sein, die Distanzen zwischen 2,5 bis 10 km absolvieren zu können.

Reinhard Peter erinnert auch nochmals an sein Versprechen aus der Eröffnungspressekonferenz Anfang März, als er bereits auf das Corona-Virus angesprochen wurde: „Kein vorangemeldeter Starter geht bei uns mit irgendeinem finanziellen Nachteil raus. Wir werden spätestens in der kommenden Woche jeden bisher bei uns registrierten Teilnehmer verständigen und die Wahl lassen, seine Anmeldung für den 18. Oktober aufrecht zu erhalten oder in einer ausreichenden Frist von uns die Startergebühr zurückfordern zu können“.

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