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Radachse 3: Radweg an Röntgen- und Haugerring verbreitert

Radweg Radachse 3 Röntgenring Würzburg

Oberstraßenmeister Stefan Bauer-Österlein, Bauingenieurin Julia Henneberger, Baureferent Benjamin Schneider, Radverkehrsbeauftragter Adrien Cochet-Weinandt und Tiefbau-Chefin Annette Messerer an der Zählstele der Radachse 3, die am Hauptbahnhof vorbeiführt. Foto Georg Wagenbrenner

Ein ganzes Bündel an Verbesserungsmaßnahmen schlossen die Tiefbauer im Bereich Röntgenring/Haugerring an der Radachse 3 in Würzburg ab: Der Radweg ist nun verbreitert und der Belag erneuert, die Gehwege sind gepflastert und die Barrierefreiheit wurde durch taktile Leitelemente an den Überwegen und Haltestellen gewährleistet. Auf 870 Metern (innerstädtische Seite) und 350 Metern (Bahnhofsseite) wurden ca. 1,7 Millionen Euro investiert. Der Freistaat Bayern übernimmt die Hälfte der Kosten.

Vom Bayerischen Ministerium für Wohnen, Bau und Verkehr kam zudem eine besondere Zuwendung in Höhe von 5.000 Euro. Dies ist eine Anerkennung für die Aufnahme in den Kreis der „Fahrradfreundlichen Kommunen“ im Jahr 2019. Diese Summe ist in die Installation einer „Zählstele“ geflossen.

Wie viele Radler sind überhaupt unterwegs?

Bei der Inbetriebnahme der Infotafel, die mit einer Kontaktschleife im Radweg verbunden ist, freute sich Baureferent Benjamin Schneider: „Wann sind wir schon einmal in der Lage, so verständlich aufzuzeigen, wie viele Radler unsere Hauptachsen täglich oder jährlich nutzen? Die städtischen Anstrengungen für eine stetig wachsende Zahl von Radlerinnen und Radler, für E-Biker oder auch die Fans von Lastenrädern sind eine gute Investition und werden an dieser hochfrequentierten Stelle beispielhaft sichtbar gemacht.“

An der Radachse 3 gab es in Würzburg bislang nur Drahtesel-Hochrechnungen – ausgehend von kurzzeitigen Verkehrszählungen am Radweg. Von einem Jahreswert von rund 150.000 Radfahrten (aus der Zellerau kommend/ Richtung Berliner Ring) geht man aktuell im Baureferat aus.

Bald wird man es ganz genau wissen. Und diese Zahl wird für alle – auch für motorisierte Berufspendler durch die Windschutzscheibe – gut sichtbar sein und womöglich auch zum Umsteigen anregen. Denn zu vielen Stoßzeiten gilt hier auf der eigenen Trasse, was sonst im Straßenverkehr streng verboten ist: Man kann die Autos rechts überholen.

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