Misereor-Fastenaktion: Zeichen setzen für weltweite Gerechtigkeit

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Bischof Dr. Franz Jung bittet um großzügige Spenden bei Misereor-Fastenaktion am 3. April

Um eine großzügige Spende bittet Bischof Dr. Franz Jung die Gläubigen im Bistum Würzburg bei der diesjährigen Misereor-Fastenaktion. „Mit der Unterstützung von Misereor können die Menschen im globalen Süden viel bewegen. Setzen wir durch die Fastenaktion ein deutliches Zeichen für soziale und ökologische Gerechtigkeit weltweit“, schreibt Bischof Dr. Franz Jung.

Die Kollekte findet am Sonntag, 3. April, zwei Wochen vor dem Osterfest, statt. Die Aktion steht unter dem Leitwort „Es geht! Gerecht.“. Beispielländer sind die Philippinen und Bangladesch.

Menschen leiden unter sengender Hitze

„Die Temperaturen steigen, Niederschläge fallen seltener, dafür mancherorts in extremen Mengen. Das erleben wir weltweit, auch in Deutschland“, schreibt Bischof Jung. Aber manche Länder seien auf geradezu dramatische Weise betroffen. In Bangladesch und auf den Philippinen spreche man vom Klimanotstand. In stark wachsenden Städten litten die Menschen dort unter sengender Hitze. Steigende Wasserpegel beraubten sie ihrer Lebensgrundlagen. „Dieser Notstand ist menschengemacht. Ihn zu überwinden, ist eine Frage der Gerechtigkeit.“

Anpassung an den Klimawandel

Zugleich zeigten die Menschen, wie Anpassung an den Klimawandel gelingen könne, schreibt Bischof Jung. Hütten in Armenvierteln, auf deren Dächern und Wänden Pflanzen wachsen, seien besser geschützt gegen Überhitzung. Zugleich trügen die Pflanzen Früchte zur Ernährung der Familien. Auf gut ausgebauten Rad- und Fußwegen können ärmere Bevölkerungsgruppen Wege zur Schule oder zur Arbeit klimaschonend, kostengünstig und sicher zurücklegen. Gemeinsam mit den Projektpartnern würden alte Baumbestände geschützt.

Das Hilfswerk Misereor wurde 1958 von den deutschen Bischöfen ins Leben gerufen. Seither hat es mehr als 90.000 Projekte in den Ländern des Südens gefördert. Neben der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit hat Misereor den Auftrag, mit Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland auf die Situation der Armen aufmerksam zu machen und für ihre Nöte zu sensibilisieren. Misereor hilft Menschen in Not unabhängig von Rasse, Religion und Nationalität. 

Weitere Informationen zum Hilfswerk Misereor gibt es im Internet unter www.misereor.de. (POW)

Die Menschen in Bangladesch und auf den Philippinen sind von den Auswirkungen des Klimawandels besonders stark betroffen. „Dieser Notstand ist menschengemacht. Ihn zu überwinden, ist eine Frage der Gerechtigkeit“, sagt Bischof Dr. Franz Jung.

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