Inklusionsbeauftragte Pötzl: „Ein bisschen Pionierarbeit“

Ines Pötzl ist die erste Inklusionsbeauftragte des Landkreises Würzburg und kümmert sich um das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung. Foto Dagmar Hofmann

Ines Pötzl ist die erste Inklusionsbeauftragte des Landkreises Würzburg

Seit dem 1. Juni 2022 hat der Landkreis Würzburg mit Ines Pötzl erstmals eine Inklusionsbeauftragte. Sie ist Teil des Büros für Chancengleichheit, in dem die Themen Integration, Gleichstellung und Inklusion angesiedelt sind. Zum Team gehört weiter der Behindertenbeauftragte des Landkreises.

Ines Pötzl will sich dafür einsetzen, dass Menschen mit und ohne Behinderung ganz selbstverständlich zusammenleben, lernen, wohnen und arbeiten. Dabei fungiert sie beispielsweise als Verbindungsperson zu externen Rehabilitationsträgern und der Bundesanstalt für Arbeit. Amtsintern arbeitet sie eng mit der Schwerbehindertenvertretung, dem Personalrat und dem Behindertenbeauftragten zusammen.

Inklusionsbeauftragte Pötzl möchte begeistern und sensibilisieren

Ines Pötzl möchte die Menschen für Inklusion begeistern und sensibilisieren, da es für sie Voraussetzung ist, um Inklusion überhaupt umsetzen zu können. Dies soll unter anderem durch Fortbildungen für Bildungs- und Freizeiteinrichtung geschehen. „Es ist wieder ein bisschen Pionierarbeit, die ich hier leisten darf“, freut sich Ines Pötzl auf die Übernahme der neu geschaffenen Aufgabe. Denn Pionierarbeit hat die Pflege- und Gesundheitsmanagerin am Landratsamt Würzburg bereits erfolgreich geleistet. Zu Beginn der Corona-Pandemie war sie zuerst als Kontaktermittlerin tätig.Bereits nach drei Monaten übernahm sie mit dem Aufbau und der Koordination eines Kontaktermittlerteams für knapp zwei Jahre erste Führungsaufgaben.

Modenschau für Menschen mit Beeinträchtigung

Ein konkretes Projekt hat die Inklusionsbeauftragte bereits in Vorbereitung. Für den Herbst plant sie eine Modenschau, bei der Kleidung für Menschen mit Beeinträchtigung gezeigt werden soll. „Barrierefreie Mode bietet viele Vorteile für Menschen mit unterschiedlichen Ansprüchen – unabhängig davon, ob eine Person im Rollstuhl sitzt. Auch beginnen immer mehr assistierende Personen barrierefreie Mode zu schätzen, da das An- und Auskleiden weniger Zeit in Anspruch nimmt und gesundheitsschonender ist“, weiß Ines Pötzl.

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