Fischbraterei Meeß: Steckerlfisch auf Kiliani 2022

Direkt neben dem Riesenrad: Die Fischbraterei Meeß. Foto N. Waldmann

Steckerlfisch auf dem Kiliani: Neue Optik, neuer Standort, bewährte Rezeptur

Bereits seit dem Frühlingsfest 2022 betreibt das Ehepaar Philipp und Stefanie Meeß aus Augsburg die Fischbraterei, die vor allem für ihren würzig-saftigen Steckerlfisch bekannt ist. 

Optisch hat sich einiges geändert. In Kooperation mit einer Werbeagentur überarbeiteten die Betreiber den Außenauftritt des Traditionsgeschäftes und verliehen dem Ganzen buchstäblich einen neuen Anstrich. Der Standort ist ebenso neu, aber kaum zu verfehlen: direkt neben dem Riesenrad.

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Philipp Meeß beim Grillen der Steckerlfische. Foto N. Waldmann

Kiliani: Verkaufsschlager Steckerlfisch

Was sich nicht geändert hat, ist die seit Jahrzehnten bewährte Rezeptur und der Geschmack der über Holzkohle gegrillten Makrelen. Diese hat Philipp Meeß von seinem Vorgänger Norbert Antoni übernommen. Das Geheimnis der Würzmischung hat Meeß natürlich nicht verraten. Nur soviel, dass es sich um eine sehr ausgewogene Mischung handelt und der Fisch immer gut, aber nicht zu stark gewürzt wird. Mittlerweile sind Meeß und sein Vorgänger gute Freunde und Antoni kann beruhigt seinen Ruhestand genießen, da er sich davon überzeugen konnte, dass sich sein Lebenswerk weiterhin in guten Händen befindet. Auch von den Gästen gab es bisher nur positives Feedback.

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Foto N. Waldmann

Viele weitere Fischspezialitäten

Neben dem Verkaufsschlager Steckerlfisch bietet das Ehepaar Meeß noch weitere Fischspezialitäten an. Lachsforellen aus fränkischen Gewässern, Brötchen mit Bismarckhering, Matjes oder Garnelen, Bratheringe und frisch gebackene Brezen. Diese Leckereien aus See und Fluss können im dazugehörigen Biergarten mit Schattenplätzen und einer Auswahl an alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken verzehrt werden.

Von fast Null auf Vollgas

Natürlich ist die Pandemie auch an dem Schaustellerehepaar Meeß, deren beider Familien schon seit Generationen als Schausteller tätig sind, nicht spurlos vorübergegangen. Selbst in dieser Ausnahmesituation verloren beide nie den Optimismus. Philipp Mees arbeitete übergangsweise im Baugewerbe als Kranführer und LKW-Fahrer. Parallel bot die Familie Meeß auf ihrem Betriebsgelände auch Steckerlfisch to go an, arbeiteten an dem neuen Konzept und übernahmen eine weitere Fischbraterei in Augsburg.

Obwohl es viel Arbeit und Organisation bedeutet, ist Meeß froh, dass er sein „Leben zurück hat“ und hoffentlich noch viele Jahre auf dem Kiliani seinen Steckerlfisch verkaufen kann. 

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