Das Karpfenmuseum in Neustadt an der Aisch

Der Karpfen im Aischgründer Museum

Seit dem 8. Jahrhundert werden in Franken Karpfen gezüchtet. Dadurch enstand mit der Zeit im Aischgrund eine ausgedehnte Weiherlandschaft. Heute existieren hier über 7000 bewirtschaftete Weiher. Die traditionelle Karpfenteichwirtschaft zählt seit Kurzem zum Immateriellen Kulturerbe, dem sich auch das Karpfenmuseum widmet.

Karpfenmuseum: Ökologisches und Kulinarisches

In Neustadt an der Aisch befasst sich das Aischgründer Karpfenmuseum im Alten Schloss (Schloßgasse 8) mit dieser langen Tradition der Teichwirtschaft. Das Museum beleuchtet neben der Geschichte und der Arbeit der Teichwirte im Jahreskreislauf auch die Ökologie der Teichlandschaft. Der Lebensraum Teich ist ein faszinierendes Ökosystem, das nicht nur Karpfen eine Heimat bietet.

Das Museum lüftet außerdem manch kulinarisches Geheimnis. In Monaten mit einem „R“, sprich von September bis April, bestimmt der Karpfen den Speiseplan der zahlreichen Gastwirtschaften im Aischgrund. Die häufigste Zubereitungsart ist der halbe Gebackene, gefolgt von blau gesotten. Von der Zubereitung bis zum Verzehr, von historischen Kochbüchern bis zum Fischgeschirr, die Dauerausstellung zeigt alles, was man über das Karpfen-Essen wissen muss. Das Museum ist Mittwoch sowie Freitag bis Sonntag von 14 bis 17 Uhr geöffnet.

Sonderausstellung zur jüdischen Geschichte Neustadts

Ab dem 9. November 2021 ist außerdem eine Sonderausstellung über die jüdische Geschichte Neustadts zu sehen, die an das bundesweite Jubiläum 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland anknüpft.

  • Zur Webseite des Karpfenmuseums geht es hier
  • Tolle Wanderwege rund um Neustadt an der Aisch hier

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