Corona: Regeln, Inzidenz und Krankenhausampel für Stadt & Landkreis Würzburg

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Die aktuellen Corona-Regeln, Inzidenz-Werte und die Krankenhausampel für das Stadtgebiet Würzburg und den Landkreis am Dienstag, 28. September 2021

Corona-Inzidenz, Krankenhausampel und aktuelle Regeln: Das sind die RKI-Inzidenzwerte von heute für die Stadt und den Landkreis Würzburg.

  • Corona-Inzidenz im Stadtgebiet Würzburg: 85,1
  • Corona-Inzidenz im Landkreis Würzburg: 41,2
  • Krankenhaus-Ampel steht auf GRÜN.

Seit 2. September 2021 ist die 7-Tage-Infektionsinzidenz als das bisher dominierende Kriterium in der Pandemiebekämpfung abgelöst. Mit ihr entfallen auch alle bisher inzidenzabhängigen Regelungen. Lediglich für die Anwendung der 3G-Regelungen (ab Inzidenz 35 als Startpunkt) bleibt die 7-Tage-Infektionsinzidenz relevant (hier lesen Sie den dazugehörigen Artikel auf wob24.net).

An die Stelle der 7-Tage-Inzidenz tritt eine neue Krankenhausampel als Indikator für die Belastung des Gesundheitssystems. Diese bayernweite Ampel wird über die Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege bekannt gegeben.

3G – geimpft, genesen oder getestet

Die 14. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung legt weiterhin fest, dass bei einem Überschreiten der 35er-Grenze der Zutritt zu bestimmten Aktivitäten im Innenbereich mittels der 3G-Regel (geimpft, genesen oder getestet) geregelt werden soll.

Diese Corona-Regeln gelten aktuell in der Stadt Würzburg

Maskenpflicht

In Gebäuden und geschlossenen Räumen einschließlich geschlossener öffentlicher Fahrzeugbereiche, Kabinen und Ähnlichem gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske (Maskenpflicht).

Die Maskenpflicht gilt nicht:

  • innerhalb privater Räumlichkeiten,
  • am festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen gewahrt wird, die nicht dem eigenen Hausstand angehören (Achtung: die Ausnahme von der Maskenpflicht gilt nicht für Fahrgäste im öffentlichen Personennah- und –fernverkehr sowie bei der Schulbeförderung),
  • für Gäste in der Gastronomie, solange sie am Tisch sitzen,
  • bei Dienstleistungen, soweit die Art der Leistung sie nicht zulässt,
  • für das Personal, soweit in Kassen- und Thekenbereichen durch transparente oder sonst geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet wird, 
  • aus sonstigen zwingenden Gründen. 

Für Schulen gelten Sonderregelungen. 

Unter freiem Himmel besteht Maskenpflicht grundsätzlich nur noch in den Eingangs- und Begegnungsbereichen von Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen. 

Von der Maskenpflicht befreit sind Kinder bis zum sechsten Geburtstag und Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Maske aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder zumutbar ist (dies ist vor Ort sofort insbesondere durch Vorlage eines schriftlichen Zeugnisses im Original nachzuweisen, das den vollständigen Namen, das Geburtsdatum und konkrete Angaben zum Grund der Befreiung enthält). 

Die Maske darf abgenommen werden, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung erforderlich ist. 

Für Beschäftigte gilt die Maskenpflicht während ihrer dienstlichen Tätigkeit nur im Rahmen arbeitsschutzrechtlicher Bestimmungen. 

3G-Regelung (geimpfte, genesene und getestete Personen)

Ab einer 7-Tage-Inzidenz über 35 gilt Indoor der 3G-Grundsatz. 

Im Hinblick auf geschlossene Räume darf der Zugang zu

  • öffentlichen und privaten Veranstaltungen bis 1 000 Personen in nichtprivaten Räumlichkeiten,
  • Sportstätten und praktischer Sportausbildung,
  • Fitnessstudios,
  • dem Kulturbereich mit Theatern, Opern, Konzerthäusern, Bühnen, Kinos,
  • Museen,
  • Ausstellungen,
  • Gedenkstätten,
  • Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen,
  • der Gastronomie,
  • dem Beherbergungswesen, 
  • den Hochschulen,
  • Tagungen,
  • Kongressen,
  • Bibliotheken und Archiven,
  • außerschulischen Bildungsangeboten einschließlich der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung,
  • Musikschulen,
  • Fahrschulen,
  • der Erwachsenenbildung,
  • zoologischen und botanischen Gärten,
  • Freizeiteinrichtungen einschließlich Bädern, Thermen, Saunen, Solarien, Seilbahnen und Ausflugsschiffen,
  • Führungen,
  • Schauhöhlen und Besucherbergwerken, 
  • Freizeitparks,
  • Indoorspielplätzen,
  • Spielhallen und –banken,
  • Wettannahmestellen,
  • dem touristischen Bahn- und Reisebusverkehr
  • sowie infektiologisch vergleichbaren Bereichen und 
  • Dienstleistungen, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist und die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerische Leistungen sind

grundsätzlich nur durch solche Personen erfolgen, die im Sinne des § 2 Nr. 2, 4, 6 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmeverordnung (SchAusnahmV) geimpft, genesen oder getestet sind.

Die 3G-Regelung besteht nicht für Personen, die zum Betrieb oder zur Durchführung nötige berufliche oder gemeinwohldienliche ehrenamtliche Tätigkeiten ausüben. 

Der Zugang zu Messen und zu Veranstaltungen mit mehr als 1 000 Personen gilt die 3G-Regelung inzidenz-unabhängig sowohl im Innen- als auch im Außenbereich.

Veranstalter und Betreiber sind zur Überprüfung der vorzulegenden Impf- Genesenen- oder Testnachweise verpflichtet. 

 Ausgenommen vom 3G-Grundsatz sind:

  • Handel
  • öffentlicher Personennah- und –fernverkehr
  • Schülerbeförderung
  • Prüfungen
  • Wahllokale und Eintragungsräume
  • Gottesdienste,
  • Versammlungen im Sinne des Art. 8 Grundgesetz,
  • Parteiveranstaltungen und Wählervereinigungen.

Kontaktdatenerfassung

Eine Registrierungspflicht zur Nachverfolgung der Kontakte bei einem Infektionsfall besteht u.a. 

  • Bei Veranstaltungen ab 1000 Personen
  • Bei Dienstleistern, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist,
  • In der Gastronomie,
  • In Beherbergungsbetrieben,
  • Bei Tagungen, Kongressen und Messen,
  • Bei kulturellen Veranstaltungen,
  • In Museen und Ausstellungen,
  • In Gedenkstätten,
  • In Objekten der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen, 
  • In vergleichbaren Kulturstätten sowie
  • In zoologischen und botanischen Gärten

Kontaktbeschränkung

  • Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen entfallen seit dem 2. September 2021.

Veranstaltungen

Für größere Veranstaltungen jeder Art gilt:

  • Bis 5 000 Personen darf die Besucherkapazität zu 100 % genutzt werden.
  • Für den 5 000 Personen überschreitenden Teil darf 50 % der weiteren Kapazität des Veranstaltungsortes genutzt werden. 
  • Maximal sind 25 000 Personen gleichzeitig zulässig. 
  • Bei Veranstaltungen ab 1 000 Personen hat der Veranstalter das Infektionsschutzkonzept gem. § 6 Absatz 1 der 14. BayIfSMV der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorab und verlangt vorzulegen. 
  • Bei Sport- und Kulturveranstaltungen mit mehr als 1 000 Personen dürfen die Eintrittskarten nur personalisiert verkauft werden. Der Verkauf, Ausschank und Konsum alkoholischer Getränke ist untersagt. Offensichtlich alkoholisierte Personen darf der Zutritt nicht gewährleistet werden.  Es dürfen gleichzeitig höchstens 25 000 Personen zugelassen werden.

Sport: 

  • Für Sport in geschlossenen Räumen gilt die 3G-Regel; unter freiem Himmel ist die Sportausübung ohne Testnachweis zulässig. 
  • Im Innenbereich der Sportstätten besteht –außer bei der unmittelbaren Sportausübung – Maskenpflicht. 

Schulen

  • Es findet inzidenzunabhängig Präsenzunterricht statt.
  • Die Maskenpflicht gilt vorerst auch am Platz. Schülerinnen und Schüler bis einschließlich Jahrgangsstufe 4 dürfen statt einer medizinischen Gesichtsmaske auch eine textile Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Für Lehrkräfte sowie für Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 5 gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske („OP-Maske“).

Kindertagesbetreuung

  • In Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Ferientagesbetreuung und organisierten Spielgruppen für Kinder ist der Regelbetrieb inzidenzunabhängig möglich.
  • Die Träger von Kindertageseinrichtungen und Heilpädagogischen Tagesstätten sowie Tagespflegepersonal haben pro Betreuungswoche für jedes noch nicht eingeschulte Kind zwei Coronatests anzubieten oder die kostenlose Abholung von zwei Selbsttests in den Apotheken zu ermöglichen.

Im Übrigen gelten die sonstigen Bestimmungen der 14. BayIfSMV. 

Hinweise für den Testnachweis

Es ist ein schriftlicher oder elektronischer negativer Testnachweis hinsichtlich einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufgrund

  • eines PCR-Tests, PoC-PCR-Tests oder eines Tests mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde,
  • eines POC-Antigentests, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde oder
  • eines vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen, unter Aufsicht vorgenommenen Antigentests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde,

zu erbringen, der im Übrigen den Bestimmungen der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung entspricht.

Getesteten Personen stehen grundsätzlich gleich:

  • Kinder bis zum sechsten Geburtstag.
  • Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen (Achtung: nicht bei Pflege- und Behinderteneinrichtungen, Krankenhäusern gemäß § 9 Absatz 1 Satz 5 der 14. BayIfSMV);
  • Noch nicht eingeschulte Kinder (Achtung: nicht bei Pflege- und Behinderteneinrichtungen, Krankenhäusern gemäß § 9 Absatz 1 Satz 5 der 14. BayIfSMV). 
  • Diese Corona-Regeln gelten im Landkreis Würzburg: klick hier.

Wer gilt als geimpft, genesen oder getestet?

  • Geimpft: Vollständig gegen Covid-19 geimpft sind Personen, die mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff geimpft sind (derzeit die Impfstoffe von Biontech, Astrazeneca, Moderna, Johnson & Johnson), über einen Impfnachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügen und bei denen seit der abschließenden Impfung mindestens 14 Tage vergangen sind.
  • Getestet: Ein Schnelltest darf nicht älter als 24 Stunden sein, ein PCR-Test nicht älter als 48 Stunden. Ausgenommen sind Kinder bis zum 6. Lebensjahr sowie darüber hinaus Schülerinnen und Schüler, welche bereits im Rahmen des verbindlichen Schulkonzepts regelmäßig getestet werden. Zulässig ist ebenfalls ein negatives Testergebnis eines vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen, unter Aufsicht vorgenommenen Antigentests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde.
  • Genesen: Genesene benötigen den Nachweis für einen positiven PCR-Test, der mindestens 28 Tage und maximal 180 Tage (circa sechs Monate) zurückliegt. Möchten Genesene ihre Erleichterungen von den Corona-Regeln nach Ablauf der 180 Tage behalten, müssen sie sich impfen lassen, wobei eine einmalige Impfung zur Auffrischung des Immunschutzes ausreicht.

Was gilt es bei der Ein- und Ausreise zu beachten?

Personen, die nach Deutschland einreisen wollen und sich in den letzten zehn Tagen vor der Einreise in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, müssen sich grundsätzlich über die Digitale Einreiseanmeldung registrieren. Weitere Informationen können Sie auf der Seite des Auswärtigen Amtes nachlesen. Die Liste der Hochrisikogebiete oder Virusvariantengebiete führt das Robert-Koch-Institut (RKI) auf seiner Webseite.

Kontakt zum Bürgertelefon von Stadt und Landkreis Würzburg

Bei Fragen zu Regeln, Inzidenz-Zahlen und der Krankenhausampel hilft das Corona-Bürgertelefon von Stadt und Landkreis Würzburg weiter Tel.: 0931 8003-5100 (Montag bis Freitag von 8 – 12 Uhr). Sonn- und Feiertage nicht besetzt!

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