Eine der modernsten Pflegeeinrichtungen in Unterfranken

Freuen sich über den Abschluss einer erfolgreichen Zusammenarbeit (von links): Bauleiter Jörg Norberg (ESW), Liegenschaftsreferent Hubert Grauer (Caritas), ESW-Geschäftsführer Klaus Kräutner, Pflegedienstleiterin Tamina Lapp, Einrichtungsleiterin Andrea Dürr-Schmidt, CEG-Geschäftsführer Georg Sperrle, Tagespflegenleiter Mario Ludwig und Projektleiterin Nicole Grief (ESW). Foto Kilian Martin | CEG

Bauträger übergibt Schlüssel zum Bischof-Scheele-Haus an die Caritas in Würzburg

Fast auf den Tag genau zwei Jahre nach der Grundsteinlegung hat die Caritas-Einrichtungen gGmbH (CEG) die Schlüssel zum Bischof-Scheele-Haus auf dem Heuchelhof in Würzburg übernommen. Bei einem Ortstermin am 6. Oktober meldete der Bauträger, das Evangelische Siedlungswerk (ESW), seine Arbeit damit für nahezu abgeschlossen. Ende Oktober erfolgen lediglich noch die Pflanzarbeiten im Außenbereich. Symbolisch überbrachte Klaus Kräutner, Geschäftsführer der ESW Bauträger GmbH, einen symbolischen Schlüssel an den Würzburger Heuchelhof. Bereits im August hatten die ersten Bewohnerinnen und Bewohner das neue Seniorenzentrum an der Berner Straße bezogen.

Zur Schlüsselübergabe sprach ESW-Geschäftsführer Kräutern von einem „erstaunlichen Erfolg“, gerade vor dem Hintergrund der großen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie. Angesichts des bereits angelaufenen Betriebs sei es schwer, sich vorzustellen, dass man vor nur zwei Jahren an dieser Stelle „noch auf einem Acker gestanden“ sei. An die Adresse der Caritas-Einrichtungen sprach Kräutner seinen Dank für eine sehr angenehme Zusammenarbeit aus. Die Projektteams bei Caritas und ESW hätten ein ausgezeichnetes Engagement an den Tag gelegt. Vonseiten des Evangelischen Siedlungswerks sei man jederzeit wieder zu einer Kooperation bereit, so Kräutner. Ein weiterer Dank gelte der Firma Riedel Bau, die als Generalunternehmerin für die Ausführung der Arbeiten verantwortlich zeichnete.

Er freue sich, dass das ESW mit dem Bischof-Scheele-Haus eine der modernsten Pflegeeinrichtungen in Unterfranken habe bauen können, so Kräutner. Darauf könne sein Unternehmen stolz sein. Der Einrichtungsleiterin Andrea Dürr-Schmidt und ihrem Team wünsche er nun viel Erfolg beim Betrieb der Einrichtung. Diesen wünsche er insbesondere auch dem „Café Grenzenlos“, das im Erdgeschoss des Seniorenzentrums untergebracht ist. „Das hat hier oben wirklich gefehlt“, betonte Kräutner, der den Stadtteil aus persönlicher Erfahrung bereits seit Jahrzehnten kenne. Das „Café Grenzenlos“ steht neben Bewohnerinnen und Bewohnern auch Gästen und Anwohnern offen.

„Ein Haus für die Menschen des Stadtteils“

CEG-Geschäftsführer Georg Sperrle schloss sich dem Wunsch für ein gutes Geschäft der gastronomischen Einrichtung an. „Man merkt auch hier, dass unser Plan aufgegangen ist, ein Haus für die Menschen des Stadtteils zu errichten.“ In einer in dieser Hinsicht zuvor deutlich unterversorgten Umgebung stelle die CEG nun eine gute, bedarfsgerechte Begleitung älterer Menschen sicher, so Sperrle.

An Kräutner und seine Kollegen gerichtet erwiderte Sperrle den Dank für die gelungene Zusammenarbeit. Mit einem Augenzwinkern erinnerte er daran, dass die Übernahme des Hauses durch die Caritas eine unwahrscheinliche Entwicklung darstellte. Als das ESW vor vier Jahren die ersten Pläne in den kommunalen Gremien vorstellte, sei die Caritas dort als Betreiberin noch ausgeschlossen worden. Dass man später doch ein erfolgreiches Projekt realisieren konnte, mache auch ihn dankbar. „Es ist wirklich klasse gelaufen.“

Das Bischof-Scheele-Haus in der Berner Straße in Würzburg bietet insgesamt 77 Plätze im Bereich stationäre Pflege, eine Tagespflege für 20 Gäste sowie 18 barrierefreie Seniorenwohnungen mit individuellem Betreuungsservice. Im Erdgeschoss steht das „Café Grenzenlos“ auch für Gäste offen. Das Haus trägt den Namen des früheren Würzburger Bischofs Paul-Werner Scheele (1928-2019). Scheele war ein weltweit geachteter Experte für die Ökumene. Am 21. Oktober 2021 wird das Bischof-Scheele-Haus mit der Segnung offiziell seiner Bestimmung übergeben.

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