Bahnhofsmission: Anonyme Spende über 1.000 Euro

v. li: Michael Lindner-Jung, Einrichtungsleiter der Bahnhofsmission, Erich Beck, Helmut Fries, 1. Vorsitzender Förderverein Bahnhofsmission Würzburg.

Bahnhofsmission als Rettungsanker für Menschen in Not

Mit großer Freude nahm der Förderverein der Bahnhofsmission einen Spendenbetrag von 1.000 Euro entgegen. Erich Beck, unermüdlicher und Kommunikator und Vermittler, überreichte das Geldgeschenk eines Spenders, der nicht genannt werden möchte. Beck hatte in der Vergangenheit schon mehrfach Kontakt mit der Einrichtung aufgenommen und Spender an den Förderverein vermittelt.

Gerade jetzt sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bahnhofsmission durch die Corona-Krise besonders herausgefordert. Aufgrund der Auflagen musste das Angebot für Bedürftige erheblich eingeschränkt werden. Abstands- und Hygieneregeln sind zu beachten, die Zahl der Besucher in den Räumen musste reduziert werden. Begegnungs- und Gesprächsangebote sind schon lange nur noch beschränkt möglich.

Bahnhofsmission weiterhin Tag und Nacht geöffnet

Dennoch ist die Bahnhofsmission weiterhin Tag und Nacht geöffnet, ist sie doch oft die erste und letzte Anlaufstelle für Menschen, die sich in einer Notlage befinden und einfach nicht mehr weiter wissen.  Menschen, die keine ausreichenden Mittel zum Leben haben, die ohne Schlafplatz oder Wohnraum sind, durch Sucht- oder Beziehungsprobleme überfordert sind oder aus Gewaltsituationen flüchten. Die Einrichtung ist hier ein Rettungsanker – sehr häufig auch für Frauen, die Schutz und Geborgenheit suchen und in der Bahnhofsmission vorübergehend einen Schlafplatz finden.
Trotz aller Einschränkungen haben Menschen im vergangenen Jahr fast 40.000 mal Hilfe unterschiedlicher Art in der Bahnhofsmission gesucht. Über 31.000 mal erhielten Hilfesuchende eine Notversorgung mit Lebensmitteln.

Helfer sind auf Spenden angewiesen

Die dauerhafte Aufrechterhaltung des vielseitigen 24-Stunden-Angebotes ist nur durch regelmäßige Hilfe vieler Spender möglich. Die überreichte Spende leistet einen wichtigen Beitrag dazu, dass Menschen in Not Tag und Nacht in Würzburg jederzeit eine sichere Zufluchtsstätte haben.

„Wir durchleben bewegte Zeiten, weltweit und auch ganz nah in Würzburg. Es ist wichtiger denn je, dass wir uns umeinander kümmern. Dass wir niemanden zurücklassen. Und den Schwächsten der Gesellschaft zeigen wir: ‚Wir sind für dich da!‘
Ein herzliches Dankeschön geht deshalb an den unbekannten Spender, an Erich Beck und an alle anderen, die unsere Arbeit auch in Zukunft unterstützen wollen“, sagt Helmut Fries, der Vorsitzende des Fördervereins Bahnhofsmission Würzburg. „Bahnhofsmission Würzburg – menschlich, nah, unverzichtbar!“

 

Hier können auch Sie die Arbeit der Bahnhofsmission Würzburg mit einer Spende unterstützen

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