Bäume für das neue Wohnheim dank Spende von Fielmann

Bald ist die Wohnanlage in der Berner Straße bezugsfertig. Die Gestaltung der Außenanlage unterstützt die Firma Fielmann mit einer Baumspende. Von links: Nicole Fehse (stellvertretende Verwaltungsdirektorin des Vereins für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung e.V.), Architekt Eberhard Kurz, Fielmann-Niederlassungsleiter Klaus Dick, Gunter Fleischhacker sowie die Vorsitzende Gertrud Zürrlein, Stiftungsrat Erich Beck und dritter Vorsitzender Pfarrer Werner Schindelin von der Stiftung „Wohnstätten für Menschen mit Behinderung“. Foto Irene Konrad

Fielmann unterstützt die Stiftung „Wohnstätten für Menschen mit Behinderung“ mit Spende über 3.500 Euro

Großes soziales Engagement für ein möglichst eigenständiges Leben von Menschen mit einer Behinderung wurde bei einer Spendenübergabe in der Berner Straße 6d in Würzburg deutlich. Dort baut die Stiftung „Wohnstätten für Menschen mit Behinderung“ ein neues Wohnheim mit integrierter Tagesbetreuung.

Zur Gestaltung des Gartens mit Bäumen spendet die Firma Fielmann 3.500 Euro. Klaus Dick, der Fielmann-Niederlassungsleiter in Würzburg, übergab die Baumspende symbolisch an die erste Vorsitzende Gertrud Zürrlein, den dritten Vorsitzenden Pfarrer Werner Schindelin sowie an das Stiftungsratsmitglied Erich Beck. Er ist in der Region als Wohltäter und zuverlässiger Netzwerker bekannt und hat die Fielmann-Spende vermittelt.

Der neue Garten wird einem kleinen Landschaftspark gleichen und den Bewohnerinnen, Bewohnern und Tagesgästen erholsame Aufenthaltsräume im Freien ermöglichen. Es gibt ähnlich wie im Innenhof Beete mit Blumen und Sträuchern.

„Die Spende der Firma Fielmann wird vor allem für schattenspendende Bäume rund um den Ruhebereich verwendet“, erklärte Pfarrer Schindelin. Dort sollen Feldahorn, Zieräpfel, Bergkirschen, Wildbirnen, Elsbeeren oder Magnolien wachsen. Pfarrer Schindelin ist für den Neubau und dessen Finanzen verantwortlich.

1,6 Millionen Bäume und Sträucher

„Wir sind ein ökologisches Unternehmen und haben über die Jahre schon 1,6 Millionen Bäume und Sträucher gespendet“, freut sich Niederlassungsleiter Dick, „hier erneut in die Zukunft investieren zu können“. Für ihn ist der Baum ein Symbol des Lebens und eine stärkende Kraftquelle.

Nicht nur im Freien sondern auch aus den Zimmern und Aufenthaltsräumen heraus können die Menschen mit Behinderung künftig die heimische Natur beobachten. Zudem bieten die Bäume Vögeln, Kleintieren und Insekten Nahrung und Unterschlupf.

Neue Wohnstätte ist bald fertig

Nach nur knapp zwei Jahren Bauzeit wird die neue Wohnstätte der Stiftung mit ihren 24 Wohnheimplätzen im ersten und zweiten Stock sowie den zwölf Tagesförderplätzen im Erdgeschoss bald fertig sein. Der Verein für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung wird das Haus betreiben.

„Die behindertengerechten Wohnungen und die Tagesförderplätze werden dringend gebraucht. Manche Menschen warten schon lange auf einen Wohnheim- oder Betreuungsplatz“, weiß Stiftungsvorsitzende Zürrlein. Die ersten Tagesfördergäste werden um Ostern einziehen. Die Wohngruppen sollen bis zum kommenden Schuljahr im Herbst belegt werden.

Bis dahin sind noch etliche Detailfragen mit Architekt Eberhard Kurz von den GKP-Architekten in Würzburg abzusprechen. Für alle Hilfe und jedes Engagement, für Zustiftungen und Spenden zur Erfüllung ihres Stiftungszweckes ist die Stiftung Wohnstätten dankbar.

Die IBAN-Nummer der Stiftung „Wohnstätten für Menschen mit Behinderung“ bei Merkur Bank KGaA lautet: DE29 7013 0800 0001 7399 21

Text: Irene Konrad

  • Auch die Sparkasse Mainfranken unterstützte die „Wohnstätten für Menschen mit Behinderungen“ mit einer Geldspende.

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