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Kultur & Freizeit

Wildpark Bad Mergentheim: mit dem Kauf einer Jahreskarte helfen

Auch den Wildpark Bad Mergentheim trifft die Corona-Krise und die damit einhergehende Schließung hart. Ohne Einnahmen muss der Wildpark trotzdem zumindest den Tierbetrieb und laufende bauliche Maßnahmen aufrechterhalten.

„Die bisherigen Hilfsangebote haben uns sehr gefreut und gerührt“, sagen die Geschäftsführer Marcus und Stephan Rügamer. „Wer uns unterstützen möchte, tut dies am besten über den Kauf von Jahreskarten. Wer eine Jahreskarte online kauft, bekommt nach Zahlungseingang einen Gutschein über die gekaufte Jahreskarte geschickt. An dem Tag, an dem dieser Gutschein eingelöst wird, beginnt die einjährige Laufzeit der Jahreskarte.“

wob: Wie kommt der Wildpark mit der aktuellen Krise und der Schließung seit Mitte März klar?

Marcus Rügamer: „Es ist natürlich schwierig ganz ohne Einnahmen. Daher arbeiten wir, solange die Ungewissheit über den Saisonverlauf anhält, stark reduziert. Kurz gesagt: Es ist sehr hart.“

Wie groß ist der wirtschaftliche Schaden aktuell, und was ist noch zu erwarten?

Marcus Rügamer: „Der wirtschaftliche Schaden ist natürlich immens – die Erträge aus Gastronomie, Übernachtungen und Eintritt fehlen komplett. Wenn man die aktuelle Wetterlage einschließlich der Osterferien bis Ende April berücksichtigt, liegt der Schaden in etwa bei 25 Prozent unseres Jahresumsatzes.

Es ist abzuwarten welche Beschränkungen künftig noch auf uns zu kommen und wie stark uns das noch finanziell fordern wird.“

Was ist in den vergangenen fünf Wochen im Wildpark passiert?

Marcus Rügamer: „Die letzten Wochen haben die Handwerker dazu genutzt das Luchsgehege fertigzustellen. Unsere Tierpfleger bereiten weiter die Saison vor. Die Fütterungsrunde findet mit Einschränkungen trotzdem statt, um die Tiere bei Laune zu halten und weiterhin zu trainieren.“

Welche Hilfen hat der Wildpark beim Staat beantragt und welche wurden – wie schnell – gewährt? Seid Ihr hier mit den Angeboten und der Unterstützung zufrieden?

Marcus Rügamer: „Der Wildpark hat natürlich die Soforthilfe beantragt, die schnell und unbürokratisch bewilligt wurde. Des Weiteren hat der Wildpark einen Kredit bei der KFW-Bank beantragt. Dieser befindet sich derzeit noch in Bearbeitung.“

Wie reagieren die Bevölkerung und die Fans des Wildparks auf die Zwangsschließung? Wie werdet Ihr hier unterstützt?

Marcus Rügamer: „Unsere Fans unterstützen uns im hohen Maße, der Jahreskarten-Verkauf läuft auf Hochtouren. Auch wird viel gespendet. Das freut und berührt uns sehr.

Unabhängig vom Staat erhalten wir Unterstützung von unserer Hausbank, unseren Lieferanten, Versicherungen und Vertragspartner, um nur einige zu nennen. Diese umfassen Valuta, Stundungen, Stilllegungen…“

Am 2. Mai soll eine Corona-Party stattfinden – was ist hier geplant?

Marcus Rügamer: „Eine Corona-Abstandsparty, so wie sie sein soll – letztlich ein Spendenaufruf unter dem Motto ‚Ironie des Schicksals‘. Denn je mehr die Bevölkerung sich an die Beschränkung hält, desto früher wird der Wildpark für Besucher wieder öffnen. Und daher feiern wir die weltweit größte Corona-Abstandsparty, die nie stattfinden wird – pro Person 9,99 Euro garantiert ohne Essen und ohne Getränke, dafür Tanz vor dem eigenen Fenster zuhause.

Über die Social-Media-Kanäle des Wildparks sowie über unserer Webseite: www.wildtierpark.de informieren wir über aktuelle Entwicklungen. Wir bauen weiterhin auf die Treue unserer Freunde in diesen herausfordernden Zeiten und freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.

Wer den Wildpark direkt finanziell unterstützen möchte, der kann eine Spende einzahlen:

  • Volksbank Main-Tauber eG
  • IBAN DE16 6739 0000 0086 4612 00
  • BIC GENODE61WTH

Bitte beachten Sie hierbei, dass das Unternehmen als nicht gemeinnütziger Privatbetrieb keine Spendenquittungen ausstellen darf.

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