Wasserbecken auf dem LGS-Gelände wird saniert

Kaum in Betrieb und schon kaputt: Das Wasserbecken auf dem LGS-Gelände wird mit einem Mords-Aufwand repariert

Auf der Landesgartenschau 2018 (LGS-Gelände) war es eines der Highlights: das Wasserbecken. Doch schon im Frühjahr 2019 wurde ein massiver Wasserverlust am Becken festgestellt. Daraufhin hat das Gartenamt umgehend einen Gutachter eingeschaltet. Es folgte die Entwicklung eines Sanierungskonzeptes, das nun in die Tat umgesetzt werden soll.

Im Rahmen der vorbereitenden Arbeiten wurde in den vergangenen Tagen die benachbarte Rasenfläche als Lager hergerichtet. Hierzu wurde der Oberboden abgetragen und eine Schutzschicht aus Vlies und Schotter aufgebracht.

Bernd Rausch, Projektleiter des Gartenamtes: „Die eigentlichen Sanierungsarbeiten sind sehr komplex.“ Als erstes müssen hunderte von Natursteinen unterschiedlicher Größe einzeln per Kran ausgebaut und auf der benachbarten Fläche gelagert werden. Ein Teil der Steine wird zudem gekürzt, da die neue Beckenabdichtung etwas mehr Raum benötigt.

Wenn das Wetter passt, ist im Juni alles fertig

Mit der Aufbringung des Abdichtungssystems kann voraussichtlich im April begonnen werden. Hierfür sind jedoch Mindesttemperaturen notwendig. Das Abdichtungssystem besteht aus einer Grundierung, der eigentlichen Abdichtung und einer Schutzschicht.

Im Mai ist schließlich der Wiedereinbau der Natursteine vorgesehen. „Wenn uns die Witterung keinen Strich durch die Rechnung macht, können wir die Sanierungsmaßnahmen voraussichtlich im Juni abschließen“, so Gartenamtsleiter Dr. Helge Bert Grob. Im Anschluss sind dann noch umfangreiche Tests der komplexen Wassertechnik notwendig, bevor das Wasserbecken wieder regulär in Betrieb genommen werden kann.

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