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Guten Appetit!

Slow Brewing Gütesiegel für Distelhäuser: Genuss braucht Zeit

Slow Brewing Distelhaeuser

Slow Brewing für mehr Genuss: Braumeister und Geschäftsführer Roland Andre (Mitte) freut sich zusammen mit seinen Brauern über die Auszeichnung. Foto Distelhäuser Brauerei

Auch in diesem Jahr fand die Überprüfung der Distelhäuser Brauerei durch das Slow Brewing Institut statt. Dr. August Gresser, Gründer und Geschäftsführer von Slow Brewing, war selbst nach Distelhausen gekommen, um das Unternehmen nach den strengen Richtlinien der Vereinigung zu überprüfen.

Das Gütesiegel wird nur vergeben, wenn alle Bereiche als ausgezeichnet bewertet wurden. Nachdem dieses Ziel am Ende einer erfolgreichen Prüfung mit Bravour erreicht war, konnte Dr. Gresser der Brauerei die verdienten Urkunden überreichen, die nun ein weiteres Jahr die Mitgliedschaft in dieser inzwischen hoch angesehenen und exklusiven Vereinigung ausgesuchter Brauereien besiegelt.

 „Wir sind der Überzeugung, dass Genuss Zeit braucht. Danach richten wir unsere Arbeitsweise, unsere Rezepturen und unsere ganze Art aus, Bier zu brauen. Und das nicht nur seit heute, sondern seit vielen Jahren. Daher sind wir auf die erneute Auszeichnung wieder sehr stolz“, so Roland Andre, Braumeister und Geschäftsführer der Distelhäuser Brauerei.

Eine Runde auf dem „Bierkarussell“

Renommierte nationale und internationale Qualitätswettbewerbe sehen in der Regel nur eine einmalige Prüfung des Biers pro Jahr vor. Oft beschränkt sie sich nur auf eine sensorische Kontrolle des frischen Biers. Das Slow Brewing Gütesiegel für Bier hingegen prüft im Rahmen des sogenannten „Bierkarussell“ monatlich die Qualität des Bieres sowohl analytisch im Labor sowie auch sensorisch den Geruch, den Geschmack, die Vollmundigkeit, die Rezenz und die Bittere – nicht nur im frischen sondern auch im gealterten Bier.

Diese wissenschaftliche Kontrolle in hoher Frequenz stellt für Slow Brewer eine permanente Herausforderung dar. „Am Biermarkt gibt es kein Gütesiegel, das mit Slow Brewing vergleichbar ist. Unsere Genussbiere versprechen dem Konsumenten herausragenden Geschmack und ein gutes Gewissen beim Genießen. Wir sind daher stolz, dass alle unsere Biere auf ihrem Etikett das Slow Brewing Siegel tragen dürfen“, so der kaufmännische Geschäftsführer Christoph Ebers.

Langsame und schonende Brauweise

Neben der Verwendung reinster, natürlicher Rohstoffe ist es auch die langsame, schonende Brauweise, die sich auf den runden und ausgereiften Geschmack der Biere auswirkt. Diese Sorgfalt beginnt bereits bei der Verarbeitung der natürlichen Rohstoffe im Sudhaus. Bei der anschließenden Gärung  und Lagerung geben die Distelhäuser dem Bier ganz bewusst die nötige Zeit, um sich in Ruhe zu entwickeln. Die Würze wird nicht wie in vielen Brauereien üblich, bei hohen Temperaturen und oft unter Druck in wenigen  Stunden vergoren. Die Hefe hat mindestens eine Woche Zeit, damit sie bei niedrigen Temperaturen ohne Stress die gewünschten Aromen voll entwickeln kann. Bis zu sechs Wochen Reifung bei Temperaturen um den Gefrierpunkt entfalten zu guter Letzt den vollendeten Geschmack der Genussbiere.

Slow Brewer müssen aber nicht nur die Anforderungen an Geschmack, Qualität und Brautechnik erfüllen, sondern auch etliche ganz wesentliche Anforderungen in den Bereichen nachhaltiges Wirtschaften sowie Unternehmensführung und –kultur erfüllen. Das Slow Brewing Audit umfasst mehr als 500 Fragen und wird permanent weiterentwickelt. Dies fordert von den Brauereien Transparenz und das zahlt sich aus – für die Konsumenten und die Brauereien.

Vergeben wird das Gütesiegel vom Slow Brewing Institut, einem unabhängigen und wissenschaftlich fundierten Kontrollorgan. Slow Brewing wurde 2011 als „Bewegung“ mit äußerst strengen Aufnahmekriterien ins Leben gerufen. Nach der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Kriterien wurde 2016 als Konsequenz das Slow Brewing Institut gegründet. Seit diesem Zeitpunkt kann sich jede Brauerei für das Gütesiegel bewerben. Mittlerweile konnten 26 Brauereien aus Deutschland, Italien, Österreich und der Schweiz ausgezeichnet werden.

Mehr Info: www.distelhaeuser.de

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