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Stadt Würzburg

Rotary-Club Würzburg Residenz feiert Jubiläum

Rotary Club Wuerzburg Residenz

Prof. Dr. Friedhelm Brusniak (links) übergibt die Amtskette an den neuen Präsidenten des Rotary-Club Würzburg Residenz, Prof. Dr. med. Ekkehard Schippers. Foto Heike Nothaft

Freundschaft pflegen, Gutes tun: Prof. Dr. med. Ekkehard Schippers ist der neue Präsident des Rotary-Club Würzburg Residenz

Prof. Dr. med. Ekkehard Schippers ist der neue Präsident des Rotary-Club Würzburg Residenz. Im Rahmen der Amtsübergabe, die Corona-bedingt im kleinsten Rahmen stattfand, übernahm er die Amtskette vom scheidenden Club-Präsidenten Prof. Dr. Friedhelm Brusniak. Dieser blickte auf die sozialen Hilfsprojekte zurück, die im vergangenen Jahr regional und überregional realisiert werden konnten.

Eine „rotarische Sternstunde“ war der Eiswein-Verkauf, den Artur Steinmann (Sommerhausen) initiiert hat und der mit Hilfe der Clubmitglieder realisiert werden konnte. Den Erlös von 20.000 Euro stockten die Sternstunden des Bayerischen Rundfunks auf. , so dass im Sommer 2019 insgesamt 60.000 Euro an die Würzburger Mukoviszidose-Stiftung gespendet werden konnten.

Stolz berichtete Brusniak von einer Instrumenten-Spende an die Dr. Karl Kroiß-Schule für Gehörgeschädigte in Würzburg: Ein Hang-Instrument im Wert von 3.000 Euro, welches mit den Händen getrommelt wird und zu den sogenannten Hand-Pans zählt, wurde Ende Mai 2020 feierlich überreicht. Aufgerundet wurde diese Spende durch einen Workshop für die Schüler durch den Perkussionisten Bernd Kremling. Dass Rotary eine international agierende Hilfsorganisation ist, zeigte sich darin, dass der Schweizer Partnerclub Neckertal 1.000 Euro für den Instrumentenkauf beigesteuert hat.

Neben lokalen Hilfsprojekten wie der Förderung der Kongregation der Rita-Schwestern und der Unterstützung des Bildungsfonds Heuchelhof konnten auch im Ausland Bedürftige unterstützt werden, wie der scheidende Präsident Brusniak betonte. Das Projekt Hoachanas in Namibia (www.hoachanas.de) wurde mit 6.000 Euro unterstützt. Dort werden in einer Suppenküche sehr bedürftige Waisenkinder und Jugendliche täglich mit einer warmen Mahlzeit versorgt. Die Küche wird exklusiv durch den Rotary Club Würzburg Residenz finanziert. Außerdem werden die Kinder nach der Schule und dem Essen von Lehrern betreut. Die bedürftigen Kinder haben somit eine bessere Lebensperspektive.

Rotary Club Wuerzburg Residenz
Hilfsbedürftige Kinder und Jugendliche in Namibia erhalten täglich eine warme Mahlzeit. Die Küche wird durch den Rotary Club Würzburg Residenz finanziert. Foto Angelika Gleich

„Rotary eröffnet Möglichkeiten“

Das 20. Gründungsjubiläum konnte der Rotary-Club Würzburg Residenz als jüngster der drei Würzburger Rotary-Clubs noch Anfang März feiern, bevor die Corona-Epidemie das Clubleben massiv beeinträchtigte.

„Rotary eröffnet Möglichkeiten“, das aktuelle Motto von Rotary International, zitierte der neue Präsident Ekkehard Schippers in seiner Antrittsrede. Ziele und Schwerpunkte für das kommende Jahr seien neben der Pflege des Clublebens und der Fortführung der verschiedenen genannten Hilfsprojekte auch die Digitalisierung. Diese müsse man vorantreiben, um das Clubleben aufrechtzuerhalten, „weil das kommende Jahr Corona-geprägt ist“, so der Mediziner Schippers. „Alle Mitglieder, auch die Älteren, sollten mitgenommen werden. Ich stelle mir durchaus auch langfristig sogenannte Hybrid-Meetings vor, bei denen sich ein kleiner Teil der Clubmitglieder unter Einhaltung der Hygienevorschriften real trifft und der Rest des Clubs sich digital dazu schaltet“, so Schippers.

Unterstützung notleidender Künstler

Auch gelte es generell für Rotary junge Mitglieder früh einzubinden und die eigene Jugendorganisation Rotaract „auf Augenhöhe zu behandeln“. Ferner ist ein „Hands on Projekt“ zur Unterstützung notleidender Künstler in Zeiten von Corona geplant.

Zu den Zielen Rotarys zählt „gemeinsam Gutes zu tun und durch Pflege der Freundschaft sich anderen als nützlich zu erweisen.“ Präsident Schippers hofft, dass sich bald wieder alle bei Präsenz-Meetings treffen können. Denn in Zeiten von Abstandsregeln und Kontaktbeschränkungen gilt das rotarische Grundprinzip mehr denn je: „Mit einem leeren Stuhl kannst du nur schwer eine Freundschaft pflegen.“

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