Neuer Rettungshubschrauber für Christoph 18

Große Freude über den neuen Christoph 18 (hinten von links): Leitender Stationspilot Christian Stangl, Leitender Hubschrauberarzt Dr. Julian Küstermann, Leitender Notfallsanitäter Ernst Freier, Notarzt Dr. Niklas Hahn. Vorne von links: stellv. Geschäftsleiterin des Rettungszweckverbandes Eva Löffler, Geschäftsleiter des Rettungszweckverbandes Paul Justice, Vorsitzende des Rettungszweckverbandes Christine Haupt-Kreutzer, Landrat Thomas Eberth, Vorsitzender KU Alexander Schraml. Foto Marieke Wildenauer-van Santen

Wenige Tage nach Weihnachten gab es für die Rettungsflieger am Luftrettungsstandort Christoph 18 eine besondere Bescherung: Pünktlich zum Jahreswechsel und damit dem Beginn der neuen Vertragslaufzeit über fünf Jahre hat die ADAC Luftrettung GmbH den an der Main-Klinik-Ochsenfurt stationierten Rettungshubschrauber ausgetauscht.

Stationsleiter Christian Stangl, seine Pilotenkollegen, Notärzte und Notfallsanitäter freuen sich über das neue Arbeitsgerät vom Typ Airbus EC 135 P3: „Die Maschine ist mit modernster Technik ausgestattet, auch die Sicherheitssysteme wurden nochmals verbessert“. Bis der bisher eingesetzte Hubschrauber vom ADAC an einen anderen Standort verlegt wird, stehen beide Maschinen in Ochsenfurt. „Der Laie muss ganz genau hinschauen, um die äußeren Unterschiede an Heck und Schwanzflosse zu erkennen“, verrät Christian Stangl.

Landrat Thomas Eberth und Christine Haupt-Kreutzer, Vorsitzende des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Würzburg, ließen sich den neuen Rettungshubschrauber in der letzten Schicht des Jahres vor dem Luftrettungsstützpunkt Christoph 18 – unter Einhaltung strenger Schutzmaßnahmen – vorstellen.

Zehn Jahre Luftrettungsdienst

„Wir blicken jetzt auch auf zehn Jahre Luftrettungsdienst mit dem ADAC zurück. Wir sind dankbar um die vielen Leben, welche die Notärzte, Notfallsanitäter und Piloten in dieser Zeit haben retten können“, so Landrat Thomas Eberth. „Der Luftrettungsdienst leistet einen zentralen Beitrag zur Versorgung unserer Bevölkerung in ländlichen Gegenden und auf den stark befahrenen Autobahnen A3, A7 und A81. Wir wünschen unseren Crews möglichst wenige, dafür erfolgreiche Einsätze, von denen sie alle unfallfrei und gesund wieder heimkehren“.

2.000 Einsätze pro Jahr

Christoph 18 gehört mit rund 2.000 Einsätzen pro Jahr zu den am häufigsten alarmierten ADAC-Rettungshubschraubern in Deutschland. Ähnlich viele Starts und Landungen verbuchen nur die Stationen in Berlin sowie Wittlich und Koblenz in Rheinland-Pfalz. Im Vergleich der acht bayerischen Stationen liegt Ochsenfurt an der Spitze – vor Straubing und München.

Auf den 37 Stationen der ADAC-Luftrettung gilt derzeit die höchste Sicherheitsstufe sowie ein sehr strenges Sicherheits- und Hygienekonzept für Infektionsschutztransporte. Für dieses war die ADAC Luftrettung erst kürzlich als    erste Rettungsdienstorganisation in Deutschland mit dem Qualitätssiegel „Sicher gegen Corona“ vom TÜV Hessen ausgezeichnet worden.

Niemand außer den Crews, die jeweils aus einem Piloten, Notarzt und Notfallsanitäter bestehen, hat derzeit Zutritt zu den Räumlichkeiten der Luftrettungsstationen.

In Ochsenfurt besteht die sehr erfahrene Crew aus Piloten der ADAC-Luftrettung, Notärzten der Main-Klinik Ochsenfurt und des Uniklinikums Würzburg sowie Notfallsanitätern des BRK, der Malteser und Johanniter Würzburg.

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