Abkürzung zur bisherigen Route über den Europastern: Radweg-Lückenschluss am Kaufland in Würzburg
Die Stadt Würzburg hat einen weiteren wichtigen Baustein für den Ausbau des Radverkehrsnetzes fertiggestellt. Der neue Radweg-Lückenschluss am Kaufland verbindet auf rund 400 Metern Länge die Schweinfurter Straße mit der Nürnberger Straße und schafft damit eine attraktive Abkürzung zur bisherigen Route über den Europastern.
„Der neue Zweirichtungsradweg beginnt unter der B19 und verläuft entlang der Supermarktparkplätze des Kaufland-Standorts. Mit einer Regelbreite von 2,50 Metern sowie einer Breite von 3,00 Metern im Bereich unter der B19-Brücke bietet der Weg ausreichend Platz für den Radverkehr in beide Richtungen“, erläutert der Stadtbaurat.
„Durch die neue Verbindung wird der Radverkehr künftig gezielt abseits stark befahrener Hauptverkehrsstraßen geführt“ betont Bürgermeisterin Vorlová. „Gleichzeitig verbessert sich die Erreichbarkeit des Einzelhandelsstandorts Kaufland insbesondere für den Alltagsradverkehr, etwa für Einkaufsfahrten. Auch die Anbindung der Stadtteile Grombühl, Lindleinsmühle, Versbach und Lengfeld an die Innenstadt und den Würzburger Norden wird durch den neuen Streckenabschnitt deutlich gestärkt“, ergänzt der Radverkehrsbeauftragte der Stadt, Tobias Mattheis.
Die Umsetzung des Projekts erfolgte in enger Zusammenarbeit zwischen der Stadt und Kaufland. Das Unternehmen stellte die notwendigen Flächen zur Verfügung. Ein Gestattungsvertrag ermöglichte die Nutzung des Privatgrunds als Grundlage für den Bau des Radwegs. Andreas Künz freut sich, dass für alle Beteiligten eine gute Lösung gefunden wurde.
„Mit diesem neuen Radweg schaffen wir eine wichtige und sichere Verbindung für den Alltagsradverkehr in Würzburg. Besonders freut mich, dass wir das Projekt gemeinsam mit Kaufland erfolgreich umsetzen konnten“, erklärt Annette Messerer, Leiterin des Fachbereichs Tiefbau und Verkehrswesen.





