Neubau von Kopfkliniken und Zentrum Frauen-Mutter-Kind

Visualisierung: HASCHER JEHLE Architektur (Berlin)

Neubauten von Kopfkliniken und Zentrum Frauen-Mutter-Kind am Universitätsklinikum Würzburg: Planungswettbewerb entschieden

Der interdisziplinäre, zweiphasige Planungswettbewerb für die Neubauten von Kopfkliniken und Zentrum Frauen-Mutter-Kind am Universitätsklinikum Würzburg ist entschieden. Nach zweitätiger Sitzung hat sich das Preisgericht für HASCHER JEHLE Architektur (Berlin) als Sieger entschieden. Der zweite Preis geht an Gerkan, Marg und Partner (Aachen) und der dritte Preis an Nickl & Partner Architekten (München).

Gegenstand des Wettbewerbs ist die interdisziplinäre Planung für den abschnittsweisen Neubau der Kopfkliniken und des Zentrums Frauen-Mutter-Kind auf dem Erweiterungsgelände Nord des Universitätsklinikums Würzburg. Der Planungswettbewerb umfasst mit einer Nutzungsfläche von rund 30.000 Quadratmetern den ersten Bauabschnitt des gemeinsam entstehenden Großprojekts. Der erste Bauabschnitt umfasst auch die Erschließung des zwölf Hektar großen Erweiterungsgeländes Nord und die erforderliche Energieversorgung.

„Weit über die Grenzen Unterfrankens ausstrahlen“

Bayerns Bauministerin Kerstin Schreyer betonte: „Beim Planen und Bauen stellen wir den Menschen in den Mittelpunkt. Die Siegerentwürfe zeigen, wie es gelingen kann, für das Erweiterungsgelände eine städtebaulich überzeugende und zugleich hochfunktionale und einladende Umgebung zu schaffen, in der sich sowohl die Patientinnen und Patienten als auch die Mitarbeitenden des Universitätsklinikums gut aufgehoben fühlen. Wir planen im Norden Bayerns ein Klinikum der höchsten Versorgungsstufe, das den Anforderungen an modernste Universitätsmedizin gerecht werden und das weit über die Grenzen Unterfrankens ausstrahlen wird.“

Medizinische Forschung und Krankenversorgung

Der Bayerische Wissenschaftsminister Bernd Sibler betonte bei seinem Besuch vor Ort: „Das Universitätsklinikum Würzburg ist einer der führenden Standorte in medizinischer Forschung und Krankenversorgung. Es genießt auch international eine herausragende Reputation. Die Entscheidung des Preisgerichts ist ein wichtiger Meilenstein für die Erweiterung, mit der wir exzellente Rahmenbedingungen für die Universitätsmedizin der Zukunft schaffen. Alle drei Siegerentwürfe zeigen eine echte Vision, wie medizinische Forschung und hochmoderne Patientenversorgung im 21. Jahrhundert aussehen können. Sie bieten der Belegschaft eine erstklassige Infrastruktur für ihren Dienst am Menschen und den Patientinnen und Patienten optimale Voraussetzungen für ihre Behandlung.

Die Arbeit des 1. Preises löst laut einer Pressemeldung des Universitätsklinikums Würzburg die Wettbewerbsaufgabe auf vorbildliche und hervorragende Art und Weise aufgrund ihrer hohen Funktionalität, der gelungenen Einbindung in die Hanglage und den räumlichen Qualitäten für Patienten, Besucher und Mitarbeiter.

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