Mit Digitalkompetenz in den Büroalltag

Kaufmännische Assistenten und Kaufleute für Büromanagement sind als „Allrounder“ in allen Branchen (Handwerks-, Industrie- oder Dienstleistungsbetrieben) und auch in öffentlichen Verwaltungen (Gemeinden, Stadt, Regierung usw.) sehr beliebt. Foto Berufliches Schulzentrum für Wirtschaft und Datenverarbeitung

Berufliches Schulzentrum für Wirtschaft und Datenverarbeitung: Online-Vortrag am 8. Juli

Kaufmännische Ausbildung am Beruflichen Schulzentrum für Wirtschaft und Datenverarbeitung der Stadt Würzburg: Melden Sie sich für eine Ausbildung als Kaufmann/-frau für Büromanagement oder kaufmännische/-r Assistent/-in an!

  • Online-Vortrag am Donnerstag, 8. Juli 2021 um 16 Uhr

Bewerben können Sie sich für die dreijährige Ausbildung an der Berufsfachschule Büroberufe, wenn Sie mindestens den qualifizierenden Mittelschulabschluss haben. Sie haben den mittleren Bildungsabschluss? Dann ist für Sie sicherlich auch die zweijährige Ausbildung an der Berufsfachschule für kaufmännische Assistenten sehr interessant. Als Schüler/-in an der Berufsfachschule können Sie als finanzielle Unterstützung BAföG erhalten.

Schulische Ausbildung erleichtert Start ins Berufsleben

Seit September 2018 macht Lisa die Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement an der Berufsfachschule für Büroberufe. Ihrer Meinung nach erleichtert diese Schulform, die einmalig in Unterfranken ist, den Start in das Berufsleben: „Die Schule bereitet einen Schritt für Schritt auf das Berufsleben vor. Zum Konzept gehören u.a. Einführungstage, Betriebsbesichtigungen und ein intensives Bewerbungstraining.“

Ihre schriftliche IHK-Prüfung Anfang Mai hat sie mit Bravour gemeistert. „Dass ich bei der schriftlichen Prüfung so gut abschließe, war eine Überraschung für mich!“, freut sich Lisa. „Im Moment werden wir in der Schule fundiert auf die mündliche Prüfung vorbereitet, die Mitte Juli stattfindet. Obwohl das letzte Jahr durch den Wechsel zwischen den Praktikumsphasen und der Prüfungsvorbereitung in der Schule anstrengend für mich war. Der Aufwand hat sich gelohnt.“ Das Praktikum ist ein guter Einstieg in das Berufsleben für die Auszubildenden, sie haben in ihrem fünfmonatigen Praktikum Einblicke in den kaufmännischen Bereich ihres Wunschunternehmens erhalten.

In der zweijährigen Ausbildung an der Berufsfachschule für kaufmännischen Assistenten, die Lukas besucht, ist ein sechswöchiges Praktikum vorgesehen. „Praktische Erfahrung machen wir zusätzlich im Existenzgründungsprojekt“, erzählt er. „Ein Start-up wird von der Idee bis zum Businessplan durchgespielt. Während des gesamten Projektes stehen uns ein Lehrerteam als Ideen- und Impulsgeber sowie Praxispartner als Mentoren beratend zur Seite“. Diese Praxispartner tragen wesentlich dazu bei, dass sich die Projekte qualitativ mit den Geschäftsplänen echter Gründer messen lassen können.

Hervorragende Zukunftsaussichten und Weiterbildungsmöglichkeiten

Nach bestandener IHK-Prüfung und dem mittleren Schulabschluss haben die Absolventen sehr unterschiedliche Pläne für die Zukunft. Einige möchten an die BOS und dort ihr Abitur machen, andere starten direkt in das Berufsleben, wo sich viele Branchen anbieten. Julian beginnt bei einem mittelständigen Unternehmen, Jonas in der Schweinfurter Großindustrie und Julia im öffentlichen Dienst. Viktoria, die in einer Hausverwaltung arbeitet und vor zwei Jahren ihre Ausbildung an der Berufsfachschule beendet hat, macht inzwischen eine Weiterbildung zur Bilanzbuchhalterin.

Nach Abschluss der Ausbildung bieten sich zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten, beispielsweise zum Fachwirt für Büro- und Projektorganisation oder zum Betriebswirt für Kommunikation und Büromanagement. Sie könnten aber auch über ein anschließendes Studium nachdenken, zum Beispiel in den Bereichen BWL, Business Administration oder Wirtschaftspädagogik. Diesen Weg ist Sandra gegangen. Die gelernte Kauffrau für Büromanagement unterrichtet seit September 2020 als Studienrätin an einer Schule.

Kaufmännische Ausbildungsberufe bei jungen Frauen sehr gefragt

Die Kauffrau für Büromanagement ist seit 2021 einer der gefragtesten Ausbildungsberufe bei jungen Frauen. Ein Grund sind sicherlich die geregelten Arbeitszeiten, die Bezahlung nach Tarifvertrag in vielen Branchen und die Weiterbildungsmöglichkeiten im kaufmännischen Bereich. Außerdem spielt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf eine große Rolle, die aufgrund der Digitalisierung der Arbeitswelt nach der Corona-Krise weiter steigen wird.

An den Berufsfachschulen in der Sanderau werden neben Fachinformatikern Kaufmännische Assistenten und Kaufleute für Büromanagement ausgebildet. Die schulische Form der kaufmännischen Ausbildung ist einmalig in Nordbayern.

Berufliches Schulzentrum für Wirtschaft und Datenverarbeitung in Würzburg: Informationen aus erster Hand

Aufnahmevoraussetzungen und Ausbildungsinhalte, Ausstattung und Videoclips von Auszubildenden: Am Donnerstag, 8. Juli 2021 erhalten Sie Informationen über die Ausbildung am Beruflichen Schulzentrum. Die Präsentation der kaufmännischen Ausbildungsberufe findet online um 16 Uhr statt. Bei Interesse informieren Sie sich unter www.dv-schulen.de oder melden Sie sich unter sekretariat@dv-schulen.de an.

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