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Würzburg & Landkreis

Uniklinik: Minister dankt den Reinigungskräften

Wissenschaftsminister Bernd Sibler dankt den Reinigungskräften: „Ohne Sie alle würde das Universitätsklinikum Würzburg nicht laufen“. Foto Margot Rössler, Universitätsklinikum Würzburg

Die Mitarbeiter am Uniklinikum Würzburg sichern tagtäglich die umfassende Versorgung der Patienten

Am Universitätsklinikum Würzburg (UKW) leisten täglich über 7.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen unverzichtbaren Beitrag im Kampf gegen das Corona-Virus. Neben dem medizinischen Personal ist der große Einsatz von vielen Kräften in verschiedensten Bereichen gefragt.

Eine entscheidende Rolle kommt dabei den Reinigungskräften zu. Bei diesen bedankte sich Wissenschaftsminister Bernd Sibler Anfang der Woche in Würzburg besonders: „Jeder von uns bekommt die Auswirkungen der Corona-Pandemie zu spüren. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Klinikums stehen jedoch in vorderster Reihe. Ohne Sie alle würde das Universitätsklinikum Würzburg nicht laufen.“

Sibler besuchte in den vergangenen Tagen bayerische Universitätskliniken, um sich bei verschiedenen Berufsgruppen besonders zu bedanken. In Würzburg standen die Reinigungskräfte im Fokus. Der strikten Einhaltung der ohnehin durchweg höchsten Hygiene- und Sauberkeitsstandards, die in den Universitätskliniken gelten, komme angesichts der Corona-Pandemie eine absolut essentielle Bedeutung zu, so der Minister. „Dafür sorgen Sie, die Reinigungskräfte, jeden Tag. Sie helfen entscheidend mit, damit die Grundvoraussetzungen für die Arbeit in einem Klinikum gegeben sind.“

Enge Abstimmung und ständiger Austausch notwendig

Die Reinigungskräfte müssen aufgrund des ständigen Bestrebens, den Schutz der Patientinnen und Patienten im Klinikum in höchstmöglichem Maß sicherzustellen, immer wieder weitere und auch neue Maßnahmen ergreifen. Die hygienischen Vorgaben sind entsprechend den unterschiedlichen Bereichen des Klinikums streng zu beachten, gerade auch in den Schleusenbereichen zwischen OP-Bereich und den Stationen.

Eine enge Abstimmung und ein ständiger Austausch mit dem Pflegepersonal sind wichtiger denn je für die Sicherung der Keimfreiheit. Darüber hinaus müssen die Reinigungskräfte – auch zu ihrem eigenen Schutz – entsprechende Schutzkleidung tragen, was die körperlich ohnehin anstrengende Arbeit erschwert.

Spezielle Arbeitsgruppe eingerichtet

Das Universitätsklinikum Würzburg hat bereits im Januar eine AG SARS eingerichtet, die sich speziell mit Maßnahmen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus beschäftigt. Eine fachübergreifende Task Force „SARS unter katastrophenmedizinischen Aspekten“ hat darüber hinaus einen Katastrophenplan für einen stark erhöhten Bedarf an Beatmungsplätzen ausgearbeitet, sodass die Kapazitäten schrittweise von rund 80 auf über 140 Plätze erhöht werden können.

Die Task Force tauscht sich täglich aus, erhebt den jeweils aktuellen Status in von der Corona-Pandemie betroffenen Bereichen und setzt entsprechende Maßnahmen, insbesondere auch den von der Bayerischen Staatsregierung erlassenen Notfallplan Corona-Pandemie, um. Mit den umliegenden Krankenhäusern und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern/ Würzburg organisiert das UKW die stationäre wie ambulante Versorgung von Corona-Patientinnen und -Patienten und arbeitet insbesondere auch mit den Altenheimen eng zusammen.

„Die Region ist uns immer wichtig, aber in einer solchen Krisensituation ist der über Jahrzehnte gewachsene Zusammenhalt von größter Bedeutung“, meinte Prof. Dr. Georg Ertl, der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Würzburg. Einen hohen Stellenwert haben am UKW zudem die interne und externe Kommunikation, sowohl im Sinne einer umfassenden Aufklärung als auch Beruhigung.

Ebenso wie das Universitätsklinikum Würzburg setzen auch die weiteren fünf Universitätskliniken im Freistaat und das Deutsche Herzzentrum alles daran, um der Corona-Pandemie zu begegnen: Staatsregierung und Universitätsklinika stehen in täglichem Austausch, etwa zur Zahl der verfügbaren Betten – aktuell halten die Universitätskliniken und das Deutsche Herzzentrum insgesamt rund 3.000 insbesondere für Corona-Patientinnen und -Patienten frei. „In dieser Ausnahmesituation brauchen wir jede helfende Hand!“, so der Minister.

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