Mehr als 3.000 Euro für Station Tanzbär

Auf dem Spielplatz der Missio Kinderklinik nahmen Elisa Sendelbach (Stationsleitung Station Tanzbär) und Chefärztin Prof. Dr. med. Christina Kohlhauser-Vollmuth den Spendenscheck von EVS-Schriftführer Karlheinz Jentzsch, Annegret Jentzsch und Vanessa Krückel entgegen. Foto Klinikum Würzburg Mitte / Beate Derra

EVS und KAB aus Schraudenbach sammeln für die Station Tanzbär der Missio Kinderklinik

Seit 2016 arbeiten die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) und die Eigenheimervereinigung Schraudenbach (EVS) eng zusammen und veranstalten Tombolas für den guten Zweck. So auch 2022: Insgesamt fanden in diesem Jahr mehr als 6.000 Euro im Spendentopf Platz. Die Hälfte dieses Erlöses geht auch in diesem Jahr an die Station Tanzbär der Missio Kinderklinik in Würzburg.

„Als wir 2016 zum ersten Mal an die Station Tanzbär spendeten, hätte vermutlich keiner der Beteiligten gedacht, dass daraus fast schon eine ‚Spendenfreundschaft‘ entstehen würde“, sagt EVS-Schriftführer Karlheinz Jentzsch bei der symbolischen Übergabe des Spendenschecks. Mit der diesjährigen Spende in Höhe von 3.027,64 Euro ist insgesamt bereits ein fünfstelliger Betrag zusammengekommen: Beeindruckende 14.695,85 Euro haben KAB und EVS sowie ihre Spender bereits für die Station Tanzbär gesammelt.

Der größte Teil des Spendenbetrags wurde auch in diesem Jahr durch Tombolas und Versteigerungen erlöst, der Rest kam durch Spenden dazu. Besonders beeindruckte KAB und EVS die 1.000-Euro-Spende eines Clubfans, die die „Esslumer Kurve“ beim EVS-Waldfest überreichte, sowie eine Spende in Höhe von 250 Euro von Finanzmakler Marco Drenkard. Durch weitere Geldspenden von Firmen und Privatpersonen erhöhte sich der Spendenanteil insgesamt auf über 1.600 Euro. 

Einzigartig in der Region

Die Station Tanzbär der Missio Kinderklinik ist in der Region einzigartig. Hier werden geistig und körperlich behinderte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene medizinisch rund um die Uhr betreut. Aufgrund ihrer schweren Behinderungen können die meisten Patienten weder selbständig sitzen, laufen, essen noch sprechen. Viele gesundheitsfördernde Leistungen wie z.B. Musiktherapie können nur dank Spenden finanziert werden, da die Krankenkassen diese Kosten nicht übernehmen.  

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