Herbert Berger: 40 Jahre Ehrenamt für den ASB

Bürgermeisterin Judith Jörg überreichte Herbert Berger das Ehrenzeichen für 40 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit für den ASB Würzburg. Foto Claudia Lother

„Wünscheerfüller“ Herbert Berger mit Ehrenzeichen am Bande ausgezeichnet

Etwa 4.500 Einsatzstunden in Rettungs- und Sanitätsdiensten, über 7.000 Lehrgangsteilnehmer: Herbert Bergers Einsatz in 41 Jahren Ehrenamt für den Arbeiter-Samariter-Bund Würzburg ist beispielhaft und „geht weit über das übliche Maß hinaus“. Bürgermeisterin Judith Jörg überreichte ihm das Ehrenzeichen am Bande für sein 40-jähriges Engagement und betonte Bergers „großartige Leistungen im Ehrenamt“, verbunden mit dem Wunsch, „dass Sie Ihrem ASB noch viele Jahre mit Rat und Tat verbunden bleiben.“ Verliehen wird das Ehrenzeichen vom Bayerischen Innenminister.

Herbert Berger wurde 1951 in Würzburg geboren, machte Abitur am Friedrich-Koenig-Gymnasium und studierte an der Julius-Maximilians-Universität. 1980 kam er durch Bekannte zufällig zum ASB. Dieser Zufall führte zu einer ehrenamtlichen Mitarbeit, die sich stetig weiterentwickelte und bis heute andauert – vom Sanitäter zum Rettungssanitäter, Rettungsassistent und Mitglied im Vorstand. Von 1983 bis 1994 war Herbert Berger Beisitzer im Vorstand, von 1994 bis 1999 Technischer Leiter, 2018 wurde er erneut in den Vorstand gewählt, dem er bis heute angehört.

Unterwegs im „Wünschewagen“

Herbert Berger ist Ausbildungsleiter, Referent der ASB-Schulen Bayern, seit 1999 Koordinator der damals neu gegründeten ASB-Rettungshundestaffel und seit 2011 Erste-Hilfe-Beauftragter für den Regierungsbezirk Unterfranken. Ein Schwerpunkt seit 2019 aber ist der „Wünschewagen“, der schwerkranken Menschen einen besonderen Wunsch in Verbindung mit einer Fahrt erfüllt. Herbert Berger koordiniert nicht nur die Fahrten, er ist auch selbst mitfahrender „Wünscheerfüller“.

Bis zu seinem Renteneintritt 2017 war Herbert Berger ab 1994 auch hauptamtlich beim ASB Würzburg tätig, als Fuhrparkleiter im Fahrdienst für Menschen mit Behinderung. Bürgermeisterin Judith Jörg dankte ihm für sein „großartiges Engagement“, und fügte hinzu: „Es ist nicht selbstverständlich, sich uneigennützig für andere einzusetzen. Es braucht Vorbilder, die zum Mitmachen motivieren. Und Sie sind ein Vorbild für gelebten Gemeinsinn.“

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