Frankenfestspiele mit „Heidi“ im Advent

Foto Dr. Michael Gura

Frankenfestspiele: Heidi am 13. und 14. Dezember noch in Planung – „Pettersson“ entfällt

Traditionell bieten die Frankenfestspiele Röttingen im Advent wieder Theater für Kinder und Familien an – dieses Jahr wird „Heidi“ aufgeführt. Ursprünglich wären in diesem Jahr gleich zwei Stücke zur Aufführung gekommen. Aufgrund der aktuellen Auflagen wegen der Corona-Pandemie muss die geplante Vorstellung „Pettersson kriegt Weihnachtsbesuch“ nach Sven Nordqvist, welche am 28. November 2020 in der Burghalle Röttingen mit dem Wittener Kinder- und Jugendtheater stattgefunden hätte, entfallen. Eine Verlegung ist leider nicht möglich.

Besucher können sich allerdings noch auf das zweite Stück freuen: „Heidi“ nach dem Roman von Johanna Spyri, mit Musik von Martin Hanns. Das Musical des Jungen Theaters präsentieren Schülerinnen und Schüler aus der Region am Sonntag, 13. Dezember um 15 Uhr und am Montag, 14. Dezember um 19 Uhr als Gastspiel in der Tauberphilharmonie Weikersheim.

Von Röttingen nach Weikersheim velegt

Heidi Frankenfestspiele
Die Probenbilder wurden im Oktober aufgenommen. Szenische Proben werden nun online durchgeführt. Foto Frederike Faust

Um ausreichend Abstand auch bei den Akteuren auf der Bühne zu gewährleisten, musste die Aufführung von der Röttinger Burghalle, deren Bühne zu klein gewesen wäre, nach Weikersheim verlegt werden. Plätze sind noch verfügbar.

Erstmals stellt das Junge Theater mit 21 Schülerinnen und Schülern aus der Region im Alter von 11 bis 17 Jahren ein eigenes Musical auf die Adventsbühne. Gestartet ist das Projekt im Oktober 2019. In den letzten Monaten erfolgten die Proben unter Einhaltung der Schutz- und Hygieneauflagen. Regie führt die Leiterin des Jungen Theaters der Frankenfestspiele Röttingen Frederike Faust, die musikalische Leitung übernimmt Edith Wolff und die Choreographie studiert Angelina Lochner ein. Für das Bühnenbild sind Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Weikersheim unter der Leitung von Jutta Rietschel zuständig und für die Kostüme Matthias Engel.

Mit dem Geißenpeter auf den Alpweiden

Als das Waisenkind Heidi ihrer Tante lästig wird, schiebt sie es zu seinem Großvater, dem kauzigen Alm-Öhi ab. Dieser will das aufgeweckte Naturkind von der Bosheit der Welt abschirmen und schickt es mit dem Geißenpeter und den Ziegen auf die Alpweiden statt in die Schule. Die Idylle findet ein jähes Ende, als Tante Dete wieder auftaucht und Heidi nach Frankfurt bringt, wo sie der gelähmten Klara Gesellschaft leisten und etwas lernen soll.

Nähere Informationen (Corona-Hinweise, Kartenbestellung, kurzfristige Änderungen) finden Sie unter  www.frankenfestspiele.de oder über Tel. (09338) 97 28 -55 oder per Mail an info@frankenfestspiele.de.

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