Filmwettbewerb: Armut ist oft versteckt

Kolping-Mainfranken lädt Teenager dazu ein sich bei einem unterfrankenweiten Filmwettbewerb mit dem Thema Armut auseinanderzusetzen. Bild: Kolping-Mainfranken

Kolping-Mainfranken lädt Teenager dazu ein, sich bei einem Filmwettbewerb mit dem Thema Armut auseinanderzusetzen

Beim unterfrankenweiten Filmwettbewerb von Kolping-Mainfranken sind junge Leute im Alter von 13 bis 29 Jahren aufgefordert, sich darüber Gedanken zu machen wie es ist, wenn man kein Geld hat. Armut ist ein oft verstecktes Phänomen. Laut Pressemitteilung ist der Appell zum Filmwettbewerb deshalb: „Wir schauen hin!“

Angesprochen sind Teenager und junge Erwachsene aus Schulen, Jugendzentren, Vereinen oder Pfarreien. Vom Rap bis zur Reportage ist alles erlaubt. Eine spannende Geschichte, emotionale Ansprache und künstlerische Ästhetik seien Kriterien für einen guten Film.

Kolping-Mainfranken plant, die fünf besten Filme vor Politikern und Politikerinnen öffentlich zu präsentieren. Sie sollen dadurch aus erster Hand erfahren, was jungen Leuten beim Thema Armut im Moment unter den Nägeln brennt.

Eingereicht werden können Filme, die in Teams entstanden sind, wobei schon zwei junge Filmkünstlerinnen und Filmkünstler als Team gelten. Als Höchstlänge werden fünf Minuten akzeptiert. Im Mai 2023 ist Einsendeschluss, danach sichtet eine fachkundige unabhängige Jury alle eingereichten Beiträge und wählt die besten Filme aus. Die Siegerbeiträge dürfen sich auf Preise freuen. (POW)

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