Blüten-Gebäck: 4.000 Krokuszwiebeln für das Hubland

Von links: Ernst Köhler (Inhaber der Bio Vollkornbäckerei Köhler), Bürgermeister Martin Heilig und Gartenamtsleiter Dr. Helge Bert Grob, pflanzen Krokusse für ein blühendes Hubland. Foto Gartenamt/René Lorey

„Das Hubland blüht auf dank der Unterstützung von Ernst Köhler“, freut sich Klimabürgermeister Martin Heilig. Auf dem Gebiet des ehemaligen Landesgartenschaugeländes soll durch den Blühteppich eine wichtige Nahrungsgrundlage für Insekten und Wildbienen geschaffen werden. Dafür pflanzte das Gartenamt in der letzten Woche 4.000 Blumenzwiebeln im neuen Stadtteil Hubland.

Die Blumenzwiebeln blühen bereits zeitig im Frühjahr, wenn die meisten Pflanzen noch im „Winterschlaf“ sind. An gut gewählten Standorten können sich die Blumenzwiebeln sogar vermehren.

Hinter der Aktion auf dem Hubland steht eine Bäckerkampagne: Teilnehmende Bioland – Bäckereien in ganz Deutschland haben im September ein „Blüten-Gebäck“ kreiert. Dieses spezielle Gebäck enthielt nicht nur als Zutat eine deutschlandweit einheitliche Blütenmischung, sondern pro verkauftem „Blüten-Gebäck“ wurden auch 20 Cent gespendet. Damit wurde der Kauf von Bio-Blumenzwiebeln finanziert. So entstand ein Kreislauf – vom Teller ins Grüne.

In Würzburg nahm Ernst Köhler, Inhaber und Geschäftsführer der Bioland-Vollkornbäckerei Köhler, an der Aktion teil. Seine 4.000 Krokuszwiebeln spendete der Bäckermeister dem Gartenamt. Ein Teil der Blumenzwiebeln wurden im Melchior Park am Hubland gesteckt.

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