Torturmtheater in Sommerhausen startet in neue Spielsaison

Das Torturmtheater in Sommerhausen. Foto Karl-Josef Hildenbrand/dpa/archivbild

Als eines der kleinsten Theater Deutschlands bietet das Torturmtheater ein „fast privates Theatererlebnis“

Sommerhausen (dpa/lby) – Eines der kleinsten Theater Deutschlands startet wegen Corona mit einer noch kleineren Bühne als sonst in die neue Saison. Schon im vergangenen Jahr wurde im Torturmtheater in Sommerhausen nicht auf der regulären Bühne, sondern im Foyer gespielt, wie Theaterleiterin Angelika Relin zum Start der Saison mitteilte. Im Foyer gebe es nämlich mehr Platz, um die Stühle der Zuschauer auseinanderzustellen – aber die sonst 20 Quadratmeter große Bühne verkleinere sich.

Das Torturmtheater liegt in einem Torbogen der mittelalterlichen Stadtmauer in Sommerhausen und bietet bei Normalbetrieb rund 60 Plätze. Ins Foyer könne immerhin knapp die Hälfte der Zuschauer. Mit dem kleinen Platzangebot werde ein Besuch im Torturm zu einem „fast privaten Theatererlebnis“, sagte Relin.

Nach mehr als einem halben Jahr Zwangspause durch die Corona-Pandemie startet das Torturmtheater Sommerhausen am 21. Mai mit drei Vorstellungen von „Die meisten Afrikaner können nicht schwimmen“. Das Stück von Holger Böhme war der Theaterleiterin zufolge der Erfolg des letzten Sommers.

Termine und Kartenvorbestellung fürs Torturmtheater Sommerhausen

Kartenvorbestellung per E-Mail an kartenbestellung@torturmtheater.de oder telefonisch unter 09333-268 (dienstags bis samstags ab 16 Uhr). Spieltage: Dienstag bis Freitag um 20 Uhr, an Samstagen um 16.30 und 19.00 Uhr. Karten kosten 19 Euro, für Schüler und Studenten gibt es von Dienstag bis Donnerstag einen ermäßigten Eintrittspreis von 12 Euro.

Mehr Info: www.torturmtheater.de

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