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Gesundheit & Fitness

Tag der Sonnenbrille am 27. Juni: So schützen Sie Ihre Augen in der hellen Jahreszeit

Ob auf dem Balkon oder beim Spaziergang – bei Sonnenschein sollten die Augen durch eine Sonnenbrille mit Infrarotschutz und UV 400-Filter geschützt werden. Foto Pexels/Pixabay

Sommer, Sonne, Sonnenbrille: Der Sommer zieht die Menschen ins Freie, für viele ist er die schönste Zeit des Jahres. Was bei einem Ausflug in die Natur oder an einem Nachmittag im Garten jedoch leicht vergessen werden kann, ist der Schutz der Augen. Doch strahlt die Sonne gerade in den Sommermonaten sehr intensiv und kann die Augen reizen oder sogar langfristig schädigen. Um dies zu verhindern, gibt es ein einfaches Hilfsmittel: die Sonnenbrille. Die Brillenglasexperten von Wetzlich Optik-Präzision verraten, worauf es bei einer guten Sonnenbrille ankommt und warum wir am 27. Juni den Tag der Sonnenbrille feiern sollten.

Darum brauchen die Augen Sonnenschutz

Nicht nur die Haut kann im Sommer einen Sonnenbrand bekommen, sondern auch die Augen. Florian Gisch, Geschäftsführer des Brillenglasherstellers Wetzlich Optik-Präzision, rät daher: „Ob bei Freizeitaktivitäten im Grünen oder beim Sonnen auf dem Balkon, das hilfreichste Mittel gegen die schädliche UV-Strahlung ist die Sonnenbrille. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass das Modell der Wahl die Bezeichnung ‚UV 400‘ sowie eine ‚CE-Kennzeichnung‘ trägt. Denn nur dann können wir davon ausgehen, dass die Brille den EU-Richtlinien entspricht und das Auge ausreichend vor der Sonne schützt.“

Ist die Brille dagegen lediglich nur getönt und bietet nicht den ausreichenden UV-Schutz, kann sie dem Auge sogar mehr schaden als nutzen. Denn hinter dem getönten dunklen Glas öffnet sich die Pupille weiter und ist somit durchlässiger für die schädlichen Sonnenstrahlen.

Neueste Generation bietet Infrarotschutz

Am besten sind derzeit Sonnenbrillengläser der neuesten Generation, die neben dem UV-Schutz auch einen Schutz vor Infrarotstrahlen bieten. Infrarotstrahlen machen über 40 Prozent des Sonnenlichts aus. Sie erhitzen die Bestandteile des Auges und können dieses durch Erwärmung auf lange Sicht schaden. Denn anders als unsere Haut, können Augen sich nicht abkühlen. Damit es nicht zu einer Erwärmung kommt, schützen die Infrarotblocker in den Brillengläsern die Augen.

Für alle die ihre Sonnenbrille immer wieder zu Hause vergessen, hat Florian Gisch noch einen Tipp: „Damit einen das schöne Wetter nicht überrascht, ist es in den Sommermonaten ratsam, eine Sonnenbrille immer in der Handtasche oder dem Rucksack bei sich zu tragen. So ist sie bei einem Aufenthalt in der Sonne schnell griffbereit.“


Der Erfinder der Sonnenbrille

Die Erfindung der Sonnenbrille ist übrigens dem englischen Augenoptiker James Ayscough zuzuschreiben, der im Jahr 1752 erste getönte Gläser bei seinen Brillen und Monokeln verwendete, die unseren heutigen Sonnenbrillen ähneln. Bis die Sonnenbrillengläser jedoch weiterentwickelt wurden und das schädliche UV-Licht aus den Gläsern filtern konnten, sollten noch weitere 150 Jahre vergehen.

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