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Stiftungsfest der Universität klappt erst im dritten Anlauf

Bayerns Wissenschaftsminister Sibler lobt Hochschulstandort Würzburg 

Würzburg (rm). Normalerweise steht Anfang Mai die Neubaukirche ganz im Zeichen des Stiftungsfests der Würzburger Universität – doch nicht in diesem Jahr! Das Corona-Geschehen hatte eine Durchführung unmöglich gemacht. Auch der zweite Termin war nicht möglich und die hohen Infektionszahlen in Würzburg hätten nun fast auch noch den dritten Termin in der vergangenen Woche platzen lassen. Ein rückläufiges Infektionsgeschehen, ein konsequentes Hygienekonzept mit Mund-Nase-Bedeckung, Abstand und Desinfektionsmittelspender und nur 40 Gästen hatten die Durchführung im letzten Augenblick doch noch möglich gemacht. Auch Wissenschaftsminister Bernd Sibler, der mit seiner Zusage bis zum Vorabend gewartet hatte, war nach Würzburg gekommen. Für alle anderen Gäste und Honoratioren, die sich für gewöhnlich beim Festakt der Universität ein Stelldichein geben, wurde die Veranstaltung per Livestream ins Internet übertragen. Nach der Begrüßung durch Unipräsident Prof. Dr. Alfred Forchel betonte Wissenschaftsminister Bernd Sibler, dass „man es inzwischen ja gewohnt sei – das Ausweichen ins Digitale!“ Das Sommersemester ist kein verlorenes gewesen, selbst die Prüfungen konnten stattfinden. In seiner kurzen Rede stellte der Minister wichtige Wegmarken in der Geschichte der Uni sowie zukunftsweisende Entwicklungen in diesem Jahr heraus. Zusammenfassend betonte Sibler: „Die Julius-Maximilians-Universität steht beispielhaft für die hervorragende Leistungsfähigkeit des Hochschulstandorts Bayern!“ Im Anschluss wurden Bischof em. Dr. Friedhelm Hofmann, Regierungspräsident a.D. Dr. Paul Beinhofer, Unipräsident a.D. Prof. Dr. Axel Haase sowie Baldwin Knauf und Prof. Dr. Ekhard Salje mit der Ehrensenatorenwürde ausgezeichnet. Ehrenbürger der Universität wurden die Professoren Dr. Wolfgang Riedel und Prof. Dr. Phuoc Tran-Gia. Die Julius-Maximilians-Verdienstmedaille ging an die Universitätsfrauenbeauftrage Prof. Dr. Marie-Christine Dabauvalle und Dr. Peter Pfriem. Nach dem Stiftungsfest besuchte der Staatsminister die Katholisch-Theologische Fakultät in ihren neuen Räumlichkeiten in der Bibrastraße. Außerdem zeichnete er noch Prof. Dr. Gerhard Bringmann für dessen jahrzehntelanges Engagement in Forschung und Lehre und der akademischen Selbstverwaltung der Universität mit dem Bundesverdienstkreuz aus.

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