Luisa Heese wird neue Direktorin des Museum im Kulturspeicher

Luisa Heese. Foto Karolina Sobel

Die Kunstwissenschaftlerin Luisa Heese wird die neue Direktorin des Würzburger Museum im Kulturspeicher. Der Stadtrat hat Heese bereits im April einstimmig als Nachfolgerin von Dr. Marlene Lauter gewählt, die im Herbst 2020 in den Ruhestand geht. Luisa Heese beginnt ihren Dienst zum 1. September 2020.

Frau Heese hat die Auswahlkommission „durch ihre ausgeprägte Expertise und vorgelegte Konzeptideen für die Weiterentwicklung unseres Museums ebenso überzeugt wie durch ihre Persönlichkeit“, teilt die Stadt mit. Kulturreferent Achim Könneke: „Mit Frau Heese gewinnt das Museum eine junge Direktorin mit breiter Erfahrung in Museum, Kunsthalle und Kunstverein mit internationalem Netzwerk und Führungserfahrung. Frau Heese hat sehr überzeugend vermittelt, dass sie als Direktorin das Museum im Kulturspeicher sehr engagiert und mit hohem Anspruch an Qualität, Relevanz und Attraktivität ganz im Sinne der kulturpolitischen Ansprüche der Stadt gewinnbringend weiterentwickeln kann. Ich freue mich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.“

Zitat Frau Heese: „Das Museum im Kulturspeicher mit seinen hochkarätigen Sammlungen und seiner einzigartigen Architektur in die Zukunft zu führen und es als offenen Ort für künstlerische und gesellschaftliche Debatten weiter zu profilieren ist eine wunderbare Aufgabe, auf die ich mich sehr freue. Der Vielstimmigkeit von Vergangenheit und Gegenwart Rechnung zu tragen und globale Perspektiven mit lokalen Kontexten zu verknüpfen ist mir dabei ein wichtiges Anliegen.“

Luisa Heese war bis Mai 2020 kommissarische Direktorin der Staatlichen Kunsthalle Baden- Baden. Geboren 1984 in Göttingen, studierte sie von 2005 bis 2013 Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis mit Hauptfach Kunstwissenschaft und Bildende Kunst in Hildesheim und Caldas da Raínha, Portugal. Der Wahl ist ein mehrstufiges Auswahlverfahren vorausgegangen, bei dem auch eine externe Personalberatung eingebunden war. Frau Heese, so heißt es in der Mitteilung abschließen, habe sich souverän gegenüber insgesamt 23 Mitbewerberinnen und –bewerber durchgesetzt.

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