Lions Clubs helfen Ukraineflüchtlingen mit 27.500 Euro

Vladymir Isayenko, Verein Mrija e.V. (7.v.l.), OB Christian Schuchardt (8.v.l.), Sozialreferentin Dr. Hülya Düber (4.v.r.), Dr. Richard Reichel, Organisator und Präsident des Lions Clubs Würzburg de Leone (links) zusammen mit den Präsidentinnen und Präsidenten der beteiligten Lions Clubs Würzburg, Würzburg West, Würzburg Löwenbrücke und der Leos, der Jugendorganisation der Lions. Foto Christian Weiß

„Krieg in der Ukraine macht uns alle betroffen“

Insgesamt 27.500 Euro hat der Verein Mrija zur Unterstützung der Ukraine e.V. von den Würzburger Lions Clubs aus den jüngsten Aktivitäten in 2022 erhalten. Bei einem Empfang im Würzburger Rathaus würdigten Oberbürgermeister Christian Schuchardt und Sozialreferentin Dr. Hülya Düber die Spendenbereitschaft der vier Clubs sowie der Leos, der Jugendorganisation der Lions.

Mit ihren Aktionen und Veranstaltungen, die die Clubs teilweise als gemeinsame Veranstaltungen organisiert hatten, hatten die Würzburger Service-Clubs Spenden für ukrainische Flüchtlinge und die Ukraine eingeworben. Dabei sammelten sie unter anderem Pfandbons in führenden Supermärkten, veranstalteten Benefizkonzerte, verkauften Notfalldosen für Haushalte und gespendete Winzerweine auf dem Stadtfest.

Zusätzlich spendeten auch die Mitglieder der Lions Clubs, um die Ukraine zu unterstützen. Und das Ganze nicht nur einmal: Die 27.500 Euro, die Dr. Richard Reichel, Präsident des Lions-Clubs Würzburg de Leone an den Verein Mrija übergab, war die dritte Tranche in diesem Jahr. Insgesamt spendeten die Clubs in den vergangenen Monaten damit zusammen 45.500 Euro.

Für Sprachkurse, Jobbörsen und Hilfsgüter

Mit diesen Mitteln werden ukrainische Flüchtlinge in der Region Würzburg unterstützt, für sie kostenlose Sprachkurse angeboten und Dolmetscher gestellt, um ihnen Arztbesuche und Behördengänge zu ermöglichen sowie Jobbörsen zur schnelleren Arbeitsbeschaffung organisiert. Zudem werden Transporte mit Hilfsgütern finanziert, wie letzte Woche einen LKW mit gespendeten Krankenbetten für ein wieder aufgebautes Krankenhaus an der Grenze zu Belarus.

Schuchardt erinnerte an das Leid, das derzeit in der Ukraine passiert wie auch an die Aufnahme der Flüchtlinge im Frühjahr. „Dies ist alles nur gut gelungen, weil sich viele eingebracht haben“, bedankt sich der OB bei den Lions für die große Unterstützung. „Der Krieg in der Ukraine macht uns in besonderem Maße betroffen, weil viele in Deutschland früher noch Krieg selbst erlebt haben“, stellt Schuchardt die Verbindung zur Würzburger Stadtgesellschaft her.

Lions Clubs betroffen vom Krieg in der Ukraine

„Der Krieg in der Ukraine macht uns alle betroffen“, so Dr. Richard Reichel. „Wir als Service-Clubs stellen uns mit unserem Engagement in den Dienst der guten Sache, wollen helfen und die Not lindern.“ Dazu hatten die Würzburger Lions Clubs zusammen mit der Jugendorganisation der Leos verschiedene Aktivitäten organisiert, bei denen sie Spenden unter anderem für Mrija gesammelt hatten.

Für den Verein Mrija nahmen die Vorstandsmitglieder Vladymir Isayenko und Herbert Haag die Spenden entgegen und bedankten sich für die Unterstützung, die es ihnen ermögliche ihre Projekte wie Sprachkurse oder Hilfstransporte umzusetzen.

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