Kulturbrücken: Märchen und Tänze

Mit Märchen und Tänzen aus Nah und Fern verzaubern Erzählerin Gesine Kleinwächter (rechts) und Tänzerin Eva Streit bei den Kulturbücken des Landkreises Würzburg – aber leider erst im Herbst. Foto Gesine Kleinwächter

Wegen Pandemie: Die Kulturbrücken des Landkreises Würzburg werden in den Herbst verschoben

„Es war einmal“: Wer lässt sich nicht gern in die Welt der Märchen entführen? Dazu möchte das Kommunalunternehmen des Landkreises Würzburg (KU) Kulturfreunde in diesem Jahr mit „Märchen und Tänze aus Nah und Fern“ einladen. Die Veranstaltungsreihe „Kulturbrücken im Landkreis Würzburg“ ist seit 2019 ein voller Erfolg und wird daher in diesem Jahr erneut in drei Gemeinden im Landkreis Würzburg angeboten – mit einem neuen Programm.

Pandemiebedingt müssen die für April und Mai angedachten kostenfreien Veranstaltungen im Alten Rathaus in Kürnach (18. April), auf der Kulturbühne Alte Feuerwehr Gerbrunn (25. April), im Kulturkeller im Gasthaus „Rose“ in Zell am Main (2. Mai) und in der Seniorenwohnanlage am Hubland in Würzburg (13. Mai) verschoben werden. Die Verantwortlichen planen aktuell im September bzw. Oktober 2021, an Sonntagnachmittagen, die Kulturreihe nachzuholen. Mehr Info lesen Sie hier.

Märchen, Geschichten und Tänze

Die Besucher erwartet dann ein vergnüglicher Nachmittag mit Märchen, Geschichten und Tänzen dargeboten vom Duo Binnaz. Die Erzählerin Gesine Kleinwächter und Moona (Tänzerin und Choreografin Eva Streit) entführen ihr Publikum in eine Fantasiewelt voll zauberhafter Landschaften, fabelhafter Wesen, geheimnisvoller Figuren und spaßiger Begebenheiten.

Die Kulturbrücken greifen Bestrebungen aus dem seniorenpolitischen Gesamtkonzept des Landkreises auf, sind doch darin Angebote zur Freizeit, Begegnung und Kommunikation für besondere Zielgruppen als zentrale Empfehlungen genannt. „Im Sinne gesellschaftlicher Teilhabe gelte das insbesondere auch für die steigende Zahl der an Demenz erkrankten Menschen. Diese haben bisher im Landkreis Würzburg wenig Möglichkeit, an kulturellen Veranstaltungen teilzunehmen“, erklären Carmen Mayr und Tobias Konrad, die für die Kulturbrücken verantwortlich sind.

Genau diese Lücke will die Veranstaltungsreihe schließen. Wobei das Konzept ausdrücklich vorsieht, den außergewöhnlichen Nachmittag möglichst offen und attraktiv für viele zu gestalten. Insofern soll „Es war einmal …, Märchen und Tänze aus Nah und Fern“ zwar ein besonderes Publikum ansprechen und ein besonderes Erlebnis sein, aber auch ein Genuss für alle Kulturfreunde.

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