Eröffnung des Erweiterungsbaus am Wirsberg-Gymnasium

Von links: Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Altbürgermeister Dr. Adolf Bauer, Prior des Reurerklosters Pater Michael, Architekt Karl-Heinz Rösch, Bürgermeisterin Judith Jörg, Kristina Jordan (Mitarbeiterin Direktorium Wirsberg-Gymnasium), Christine Martin (ehem. Schulleiterin Wirsberg-Gymnasium), Kristina Kurz (stellv. Schulleitung Wirsberg-Gymnasium), Monika Zeyer-Müller (Ministerialbeauftragte für Gymnasien in Unterfranken), Architekt Michael Hetterich, Christian Raith (Schulleiter Wirsberg-Gymnasium), Jochen Lange (Vizepräsident Regierung von Unterfranken), Cornelia Binder (Elternbeiratsvorsitzende) und Stadträtin Rena Schimmer. Foto Petra Steinbach

Wirsberg-Gymnasium: Viel Platz für Unterricht, Besprechungen und Musik

Sechs neue Klassenzimmer, ein Musikzimmer mit Instrumentenraum, eine Schülerbibliothek, drei Besprechungsräume, einen Vorlesungsraum und eine Tiefgarage mit 28 PKW- und sechs Motorrad-Stellplätzen. Der dringend benötigte Erweiterungsbau des Wirsberg-Gymnasiums konnte vor zahlreichen Gästen seiner Bestimmung übergeben werden.

Oberbürgermeister Christian Schuchardt freute sich, den Erweiterungsbau mit ca. 1050 Quadratmetern einweihen zu können. Waren doch in der Planungs- und Bauphase einige, teilweise nicht vorhersehbare Schwierigkeiten zu meistern. Beginnend mit archäologischen Funden, über die Verlegung einer Fernwärmeleitung, die durch das Grundstück der Schule führt, und Schutzmaßnahmen für die Bäume an der Mauer zur Tiepolostraße bis hin zu Verzögerungen aufgrund von Corona und den dadurch verursachten Lieferengpässen und Personalausfällen.

2014 stellte der Stadtrat mit einem ersten Projektbeschluss die Weichen für die Erweiterung. Im Juli vor drei Jahren fand der erste Spatenstich statt, und im Oktober 2020 konnte in sehr eingeschränktem Rahmen das Richtfest begangen werden.

Mit dieser Baumaßnahme wird nicht nur der Raummangel behoben, der dazu geführt hat, dass Klassen in das Gebäude der Volkshochschule in der Münzstraße ausgelagert werden mussten. Es wird auch ein barrierefreier Zugang für das gesamte Haus geschaffen und die Parksituation verbessert.

Demnächst:  Umgestaltung des „Orpheusplatzes“

Der Bau der Tiefgarage führt zudem zu einer städtebaulichen Aufwertung des Areals. Das Reuererviertel ist durch eine historische Gassensituation gekennzeichnet.  Die Fläche vor dem Wirsberg-Gymnasium mit der Orpheus-Statue von Otto Sonnleitner ist der einzige quasi öffentliche Platz im Quartier. Bisher konnte sie diese Funktion aber nicht erfüllen, da sie großenteils als Parkplatz genutzt wurde. Mit der Tiefgarage wurde der erforderliche Ersatzparkraum geschaffen, sodass demnächst mit der Umgestaltung des „Orpheusplatzes“ als Pausenhof und Freifläche begonnen werden kann“, so Christian Schuchardt.

Die Gesamtkosten für den Neubau in Höhe von 7,35 Millionen Euro umfassen eine staatliche Zuweisung in Höhe von 2,64 Millionen Euro und einen städtischen Eigenanteil von 4,71 Millionen Euro.

„Würzburgs ältestes Gymnasium kann nicht nur auf eine lange und bewegte Geschichte zurückblicken. Mit seinem spezifischen Profil ist es weiter eine tragende Säule und wesentliche Bereicherung des schulischen Angebots in Stadt und Landkreis“, so Oberbürgermeister Christian Schuchardt.

  • Schüler des Deutschhaus-Gymnasiums legen Wildblumenwiese an. Mehr dazu hier.

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