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Kultur & Freizeit

Digitale Zugabe: Sparkassenstiftung förderte Kulturprojekte mit 40.000 Euro

Lesung „live aus der Stadtbücherei“. Foto Ben Kremer

Schnelle, effektive und niederschwellige Hilfe – gerade darauf ist die Würzburger Kulturlandschaft während der aktuellen Corona-Krise mit Lockdown und Veranstaltungsverbot mehr als angewiesen. Die Initiative von Oberbürgermeister Christian Schuchardt und Kulturreferent Achim Könneke vor einigen Wochen kam daher zum passenden Zeitpunkt: In einer Sitzung der Sparkassenstiftung für die Stadt Würzburg wurde kurzerhand ein Sonderetat von 40.000 Euro zur Förderung von digitalen Kulturprojekten ins Leben gerufen.

Der digitale Raum wurde von der Szene nach dem Beginn der Ausgangsbeschränkungen als alternativer Weg gewählt, Publikum zu erreichen. Der Sonderetat ist inzwischen über den Fachbereich Kultur der Stadt Würzburg kurzfristig und unbürokratisch an diejenigen ausgeschüttet worden, die es wirklich benötigen: Künstler und Kulturakteure, denen in diesem Jahr quasi über Nacht sämtliche Einnahmen weggebrochen sind.

Nilz Hübenbecker im Theater am Neunerplatz. Foto Benjamin Brückner

Mittlerweile ist der Topf zwar leer, aber die Bilanz kann sich sehen lassen: Rund 40 hochkarätige Projekte aus den Sparten Film, Musik (Popmusik, Elektro, Klassik, Salsa usw.), sowie Theater, Lesungen, Poetry Slam und Hörspiele sind daraus entstanden. Das Schöne daran: Jeder kann die geförderten Beiträge im neu geschaffenen Internetportal www.wuerzburg.de/zugabe-digital finden und als alternativen Kulturgenuss erleben.

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