Die Wölfe wechseln das Revier

Neuer Name, neues Logo: DJK Rimpar Wölfe werden zu Wölfe Würzburg

Die Wölfe erweitern Ihr Revier und bereiten den nächsten Schritt der Professionalisierung vor. Dafür wird es einen neuen Namen und ein neues Logo geben. Als Wölfe Würzburg will man in der 2. Handball-Bundesliga als „Mainfrankens Aushängeschild“ neu angreifen.

Bereits im August 2018 hatte der Geschäftsführer der Handball-Bundesliga, Frank Bohmann, den Rimparer Wölfen zu einer Namensänderung und einem Umzug nach Würzburg geraten. „Die von Frank Bohmann berechtigte Frage, wo die Wölfe in fünf Jahren stehen wollen, erfordert es auf Dauer strategisch neue Wege gehen zu müssen“, teilt Christian Graber mit. Der Leiter Geschäftsstelle & Organisation der DJK Rimparer Wölfe GmbH erklärt weiter: „Die Zeit hierfür ist nun gekommen. Im Hintergrund wurden Konzepte, Strategien und Lösungen erarbeitet, die nun erfolgreich umgesetzt werden sollen.“

Vom „Dorfverein“ zu Mainfrankens Aushängeschild

Die Wölfe haben die letzten Jahre als „Dorfverein“ viel erreicht und wollen ihr Potential nun erweitern und gehen aktiv den nächsten Schritt in die Region, so Graber. „Mit diesem Schritt reagieren sie auf die Erweiterung der Fangemeinde aus Würzburg und Umgebung.“ Das Motto laute: „Die Wölfe wollen Mainfrankens Aushängeschild sein“.

Ohne die eigenen Wurzeln zu vergessen, wollen die Wölfe weiterhin gemeinsam mit dem Verein DJK Rimpar e.V. ambitionierten und leistungsorientierten jungen Spielern die Möglichkeit zur Entwicklung geben. Dieser Schritt soll die im Verein ausgebildeten Spieler bei den Wölfen halten und eine nachhaltige Plattform für den Leistungssport der Mannschaft in der 2. Handball-Bundesliga geben. Damit wollen die Wölfe nicht nur ihre sportliche Heimat dokumentieren, sondern auch den Wandel als strategisch klare Positionierung für die Fans, den Verein, die Wölfe und die Sponsoren sehen. „Die Identität mit der gesamten Region, ob Stadt oder Randgemeinden, durch das klare Bekenntnis der Wölfe zur Region steigt.“

Neue Ziele erfordern strategisches Umdenken

„Wir wollen mit unseren Sponsoren und unserer Fangemeinde unseren Sport und unsere Ziele neu definieren. Professionalisierung erfordert auch die neue Ausrichtung im Sport – Erfolge steigern und an die Saison 2016/17 mit dem Fast-Aufstieg in die 1. Handball-Bundesliga anknüpfen – und Anpassung der strukturellen Gegebenheiten an die sportlichen Ziele sowie Ausweitung der Sponsoren und der Fangemeinde kurz- und mittelfristig, um diese Ziele zu erreichen. Dazu gehört neben einem Ortswechsel nach Würzburg auch die Identifikation mit Stadt und Landkreis Würzburg“, so Graber abschließend.

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