Arbeiten in der Drogerie: abwechslungsreich und anspruchsvoll

Die duale Ausbildung als Drogist bzw. Drogistin ist sehr vielseitig und dauert drei Jahre. txn-Foto jackf/123rf/Randstad

Zwischen Kosmetik und Keksen – Flexibilität ist beim Arbeiten in der Drogerie gefragt

Eine Kundin möchte wissen, wie sich Haarseife und festes Shampoo unterscheiden. Ein älterer Herr braucht Hilfe am Fotoautomaten, und eine sportliche junge Frau fragt nach Eiweißpulver für den Muskelaufbau. Und dann ist da auch noch die Lieferung mit den neuen Make-up-Farben, die ansprechend präsentiert werden soll – in Drogerien ist meist ganz schön was los.

Wer eine Ausbildung zum Drogisten oder zur Drogistin macht, muss nicht nur alle möglichen Aufgaben jonglieren, sondern dabei auch noch freundlich bleiben und die verschiedensten Fragen beantworten können. Schließlich werden in Drogerien von Lebensmitteln über Putzmittel bis hin zu Hygieneprodukten viele Warengruppen verkauft.

Das Interesse an dieser Vielfalt und kommunikatives Talent sind wichtige Voraussetzungen für die Ausbildung und das spätere Arbeiten in der Drogerie. Ein Verständnis für Mathematik hilft ebenfalls, schließlich geht es in diesem kaufmännischen Beruf auch um Kalkulationen, Abrechnungen und Kassenberichte. Die meisten Azubis bringen für die dreijährige duale Ausbildung entweder (Fach-)Abitur oder den mittleren Schulabschluss mit.

„In Teilen decken sich die Inhalte der Ausbildung mit der von Einzelhandelskaufleuten“, erklärt Petra Timm, Pressesprecherin von Randstad Deutschland. „Aber der Drogistenberuf erfordert einiges an speziellem Fachwissen, beispielsweise den Sachkundenachweis für freiverkäufliche Arzneimittel. Nicht zuletzt deswegen fällt die Ausbildungsvergütung in der Regel höher aus als bei den Einzelhandels-Allroundern.“ (txn)

  • Duale Ausbildung als langfristige Berufsperspektive. Mehr dazu hier.

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