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Würzburger Stadtrat: Grüne bleiben stärkste Fraktion

Kommunalwahl 2026 in Würzburg: Diese Kandidaten haben es in den Stadtrat geschafft

(dpa/lby/red) Die Grünen stellen auch künftig die größte Fraktion in Würzburg. Sie kamen auf 31,3 Prozent. Das sind 1,2 Punkte weniger als bei der vergangenen Stadtratswahl. Die CSU erreichte 23,4 Prozent (-5,8 Punkte). Danach kommen die Partei Die Linke (8,9 Prozent, +3,6 Punkte), die SPD (8,8 Prozent, -0,4) und die AfD mit 7,1 Prozent (+3,2).

Mehr als ein halbes Jahr nach dem Wechsel des früheren Oberbürgermeisters Christian Schuchardt zum Deutschen Städtetag zieht der Politiker als Stimmenkönig der CSU-Fraktion in den Stadtrat ein. 22.169 Stimmen erreichte der gebürtige Frankfurter bei der Wahl – vor sechs Jahren waren es allerdings noch 44.642.

Halemba schafft es nicht

AfD-Spitzenkandidat Daniel Halemba erzielte nur das viertbeste Ergebnis seiner Partei und wird damit voraussichtlich nicht im Stadtrat vertreten sein, weil die AfD nur drei Sitze erobern konnte. 

Das Amtsgericht Würzburg hatte den 24-Jährigen Anfang Februar wegen Geldwäsche und Nötigung zu einer Geldstrafe verurteilt. Die Entscheidung ist allerdings noch nicht rechtskräftig. Halemba weist die Vorwürfe zurück.

50 Sitze im Stadtrat

Die CSU stellt künftig 12 Stadträtinnen und Stadträte von 50 – bislang waren es 13. Die Grünen werden unverändert bei 16 Sitzen bleiben. 51. Stadtratsmitglied ist ihr grüner Oberbürgermeister Martin Heilig, der im vergangenen Mai nach Schuchardts Weggang gewählt worden war. Daher hatten die Würzburger bei der Kommunalwahl nicht über einen neuen OB abstimmen müssen.

Etwa 97.000 Menschen waren stimmberechtigt. Die Wahlbeteiligung lag laut Stadt bei 57,2 Prozent.

Folgende Kandidaten haben es voraussichtlich in den Stadtrat geschafft:

Grüne: 16 Sitze (31,3 Prozent, -1,2)

  1. Dr. Sandra Vorlová
  2. Barbara Lehrieder
  3. Konstantin Mack
  4. Lilli Grosch
  5. Patrick Friedl
  6. Silke Trost
  7. Lars Mantel
  8. Matthias Pilz
  9. Niklas Dehne
  10. Marie Büchner
  11. Molina Klingler
  12. Simone Haberer
  13. Dr. Simone Artz
  14. Daniel Karl
  15. Manfred Dürr
  16. Carsten Büchner

CSU: 12 Sitze (23,4 Prozent, -5,8)

  1. Christian Schuchardt
  2. Dr. Christine Bötsch
  3. Rena Schimmer Rena
  4. Judith Roth-Jörg
  5. Sonja Buchberger
  6. Aron Schuster
  7. Philipp Spiegel
  8. Wolfgang Roth
  9. Anette Hollerbach
  10. Christina Englert
  11. Dr. Hülya Düber
  12. Dr. Adolf Bauer

Die Linke: 4 Sitze (8,9 Prozent, +3,6)

  1. Barbara Meyer
  2. Anna-Maria Dürr
  3. Luise Haberland
  4. Ramona Wild

SPD: 4 Sitze (8,8 Prozent, -0,4)

  1. Alexander Kolbow
  2. Udo Feldinger
  3. Freya Altenhöner
  4. Jojo Schulz

AfD: 3 Sitze (7,1 Prozent, +3,2)

  1. Ludwig Mechler
  2. Thomas Bayer
  3. André Lihl

Freie Wähler/FWG: 3 Sitze (6,5 Prozent, +0,3)

  1. Josef Hofmann
  2. Andy Puhl
  3. Elke Siebenlist

Volt: 2 Sitze (4,5 Prozent, +4,5)

  1. Christoph Schröder
  2. Lisa Knaup

FDP: 2 Sitze (3,4 Prozent, -0,1)

  1. Dr. Andrew Ullmann
  2. Joachim Spatz

ÖDP: 2 Sitze (3,1 Prozent, -0,8)

  1. Raimund Binder
  2. Christiane Kerner

WL: 1 Sitz (2,0 Prozent, -1,4)

  1. Jürgen Weber

ZfW: 1 Sitz (1,2 Prozent, -0,3)

  1. Wolfgang Baumann

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