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Würzburg & Landkreis

Super Shopping Friday und Lichterglanz 2020 abgesagt

Super Shopping Friday und Lichterglanz abgesagt

Beim „Lichterglanz“ (in diesem Jahr war der 5. Dezember geplant) konnten die Besucher durch eine festlich illuminierte Innenstadt spazieren und zugleich die bis 23 Uhr erweiterten Einkaufsmöglichkeiten nutzen, Musikklängen lauschen und sich vom Ballonglühen oder einer Feuershow faszinieren lassen. Stelzenläufer mit fantasievoll leuchtenden Kostümen sorgten für glänzende Kinderaugen und über 25 bis zu 7 Meter hohe Lichtskulpturen sorgten in der Innenstadt für weihnachtliches Flair. Auch am Lichterglanz war die Innenstadt mit ca. 50.000 Besuchern stets hochfrequentiert.

Nachdem bedingt durch die Corona-Pandemie schon Stadtfest und Mantelsonntag ausfallen mussten, folgen nun leider auch die Absagen des für den 27. November geplanten „Super Shopping Friday“ und des für den 5. Dezember geplanten „Lichterglanz“.

Seit einigen Jahren bildet der „Super Shopping Friday“ anlässlich des Online-Black-Friday Ende November den Auftakt des Weihnachtsgeschäfts in Würzburg, während der „Lichterglanz“ am Samstag vor dem 2. Advent wegen vieler Attraktionen wie Ballonglühen, Feuershow, Lichtskulpturen und illuminierter Stelzenläufer in fantasievollen Kostümen, aber sicherlich auch aufgrund der bis 23 Uhr verlängerten Öffnungszeiten regelmäßig den innerstädtischen Shopping-Höhepunkt in der Vorweihnachtszeit darstellt.

Stadtmarketing: Menschenmassen in der City grade keine gute Idee

Aufgrund der rasant steigenden Infektionszahlen in Würzburg und Mainfranken und des von der Bundesregierung beschlossenen „Lockdown light“ hat das „Stadtmarketing Würzburg macht Spaß e.V.“ als Veranstalter in enger Absprache mit der Stadt Würzburg und dem Handelsverband Bayern, Bezirk Unterfranken die Entscheidung getroffen, beide Shopping-Events für dieses Jahr abzusagen.

Weihnachtsgeschäft wichtig, Gesundheit aber auch

„Wir sind uns bewusst, wie wichtig das Weihnachtsgeschäft und darin auch unsere überregional bekannten Events für alle Branchen sind, können jedoch in einer Zeit, in der Abstandhalten das Gebot der Stunde ist, nicht mit gutem Gewissen an diesen beiden Tagen Menschenmassen zum Besuch der Würzburger Geschäfte aktivieren. Zu groß erscheint das Infektionsrisiko in den bei unseren Events üblichen vollen Straßen, Gassen und Plätzen oder in den Warteschlangen, die sich aufgrund der Zugangsbeschränkung auf eine Person pro zehn Quadratmeter Ladenfläche bilden würden“, so Wolfgang Weier, der Geschäftsführer des Stadtmarketing „Würzburg macht Spaß“.

„Für den Lichterglanz kommt hinzu, dass die Regierung von Unterfranken als Genehmigungsbörde eine Verlängerung der Öffnungszeiten in diesem Jahr nicht in Aussicht stellen konnte, da diese nach dem Ladenschlussgesetz nur zur Versorgung einer größeren Menschenmenge gestattet werden kann. Jedoch genau diese größeren Menschenansammlungen gilt es ja in diesem Jahr zu vermeiden.“

Stoßzeiten vermeiden, Lieferdienste nutzen

Super Shopping Friday und Lichterglanz abgesagt
Der „Super Shopping Friday“ lockt als offline-Gegenpol zum online-„Black Friday“ immer am Tag nach dem amerikanischen „Thanksgiving“ (in diesem Jahr wäre es der 27. November gewesen) seit mehreren Jahren zehntausende Kunden nach Würzburg. Die Händler, Gastronomen und Dienstleister in Stadt und Stadtteilen bieten Rabatte und besondere Angebote und damit eine lokale Alternative zu den Online-Riesen.

Auch Joachim Beck (expert Würzburg, Team Elektro Beck), der Vorstandsvorsitzende des Stadtmarketingvereins, bedauert die Absage beider Events. „Super Shopping Friday und Lichterglanz abzusagen, fiel uns nicht leicht. Uns ist bewusst, dass viele Einzelhändler als auch die Gastronomie von den Absagen schwer getroffen werden, gerade nachdem sie in diesem Jahr schon viele Einbußen erleiden mussten, aber die Sicherheit Aller hat jetzt höchste Priorität.“

Beck weiter: „Je vernünftiger jetzt gehandelt wird, desto eher können solche Veranstaltungen wieder stattfinden. Ich hoffe, Handel und Gastronomie können durch die Nutzung alternativer Vertriebswege die Umsatzeinbußen zumindest ein wenig kompensieren. Und an die Kunden appelliere ich: Nutzen Sie die trotz Corona die Einkaufsmöglichkeiten in Würzburg, selbstverständlich unter Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen und der AHA-Regeln. Und versuchen Sie, Stoßzeiten zu vermeiden. Denn nur im stationären Handel gibt es die persönliche Beratung. Nur hier können Sie die Produkte vor dem Kauf anfassen und testen. Und bitte, unterstützen Sie Ihre Lieblingsgastronomen, indem Sie während des „Lockdown light“ die jeweiligen Abhol- und Lieferangebote wahrnehmen.“

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