Licht der Hoffnung im Advent

Die Erstklässler der Grundschule Würzburg-Stadtmitte mit ihren Kerzen, die sie für die Bewohner im Juliusspital Seniorenstift gebastelt hatten. Foto Markus Schultheiß/ Juliusspital Seniorenstift

Erstklässler der Grundschule Stadtmitte bringen mit Kerzen fürs Juliusspital-Seniorenstift Licht und Wärme ins Haus

„Womit können wir älteren Menschen in der Advents- und Vorweihnachtszeit eine Freude bereiten?“ Diese Frage beschäftige 17 Erstklässler der Grundschule Würzburg-Stadtmitte. „Gerade zur Advents- und Weihnachtszeit begegnen den Kindern mit St. Martin und Nikolaus historische Figuren, die für Werte wie Hilfsbereitschaft stehen“, erklärt Carola Günther, Rektorin der Grundschule. Das beschäftigte die Erstklässler natürlich, sie wollten auch anderen Menschen etwas schenken, Wärme und Freude. Und da das Juliusspital Seniorenstift in der Nähe der Grundschule liegt und mit Charlotte Schmidt-Berger eine Mitarbeiterin der Schule auch regelmäßig in den Gottesdiensten im Juliusspital und im Seniorenstift musiziert, war der Adressat schnell gewählt.

Butterbrotpapier und Wachsmalkreiden

Die Kinder bastelten Kerzen, aber keine, die man anzündet, sondern solche, die man ans Fenster hängt und die durch ihre Farben erfreuen. „Die Kinder haben Butterbrotpapier mit bunten Wachsmalkreiden bemalt“, erzählt die Rektorin. Wird das Ganze dann gefaltet und gebügelt verlaufen die Farben ineinander und es entstehen wunderschöne farbenfrohe Muster.

Den Umriss der Kerzen schnitten die Kinder aus farbigem Tonkarton aus. Dann suchten sie sich das schönste Muster aus und klebten den Tonkarton aufs Butterbrotpapier und fertig waren die Kerzen.

Mit ihren Schätzen machten sich die Erstklässler der Grundschule Stadtmitte mit Rektorin Carola Günter und Charlotte Schmitt-Berger auf den Weg zum Juliusspital Seniorenstift.

Wenn Hoffnung am Fenster leuchtet

Juliusspital Pfarrer Bernhard und Sr. Marita freuten sich über die bunten Kerzen. Sie hängen jetzt an vielen Fenstern in den Bewohnerzimmern und in den Aufenthaltsräumen der Wohnbereiche oder – bei den bettlägerigen Bewohnern – direkt am Bett, wo sie die leuchtenden Kerzen gut sehen können. Auch die Mitarbeiter in der Verwaltung haben sich gefreut über die eine oder andere Kerze an den Bürofenstern.

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