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Fasching in Heidingsfeld: Das Beste kam zum Schluss

Faschingsendspurt 2026 in Heidingsfeld – Weinbaupräsident Artur Steinmann am Weinbrunnen verabschiedet

Erst weinte der Himmel ein bisschen über Hätzfeld: Am Faschingsdienstag wurde Frankens Weinbaupräsident Artur Steinmann gebührend verabschiedet. Wenn er das nächste Mal am Höhepunkt des Heidingsfelder Faschings den Weinbrunnen besucht, wird er es als Privatmann tun. Nach 17 Jahren im Amt reicht Steinmann den Staffelstab weiter. Für seine Hingabe zum Frankenwein und zum fränkischen Fasching wurde Steinmann vom Fastnacht-Verband Franken mit dem Fördererorden ausgezeichnet.

Glücklicherweise ließ der Regen rechtzeitig zum Hätzfelder Faschingszug nach, wodurch der von Stefan Fesel gestiftete Brunnenwein, ein 2023er Heidingsfelder Kirchberg Kerner Kabinett, nicht als Weinschorle ausgeschenkt werden musste. Das freute auch Bürgermeister Martin Heilig und das frisch gekürte Kitzinger Schlappmaul Katharina Schulze, Co-Vorsitzende der Grünen im bayerischen Landtag. Auch dabei: die 2. Bürgermeisterin Sandra Vorlová, das Giemaul-Paar Maximilian I. und Sigrid I., die Fränkische Weinkönigin Antonia Kraiß und natürlich die Würzburg-Heidingsfelder Weinprinzessin Vivien Leutner.

Ab 14:33 Uhr heißt es: Zug Nr. 69 – das Beste in der Fasenacht kommt zum Schluss! Die Narren zogen fröhlich durch Heidingsfeld, und friedlich blieb es auch – die 40 ehrenamtlichen Einsatzkräfte vom Bayerischen Roten Kreuz konnten sich über einen weitestgehend ruhigen Nachmittag freuen. Anschließend ließ man es auf dem Rathausplatz bei der After-Zug-Party krachen, bevor die Fasenacht nach alter Tradition beerdigt wurde – zur Geisterstunde auf dem Rathausplatz.

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