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„Heimat, Sicherheit und Identität“

Foto CSU-Kreistagsfraktion / Matthias Ernst

Rund 500 Gäste beim CSU-Neujahrsempfang in Estenfeld (Lkr. Würzburg) – Partei stimmt sich auf Kommunalwahlen 2026 ein

Bei den Kommunalwahlen am Sonntag, 8. März in Bayern werden rund 39.500 kommunale Mandatsträger für grundsätzlich sechs Jahre gewählt – in den Gemeinden die ersten Bürgermeisterinnen und Bürgermeister oder die Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister sowie die Gemeinderatsmitglieder, in den Landkreisen die Landrätinnen und Landräte sowie die Kreistage. Bei Neujahrsempfang in der Weiße Mühle in Estenfeld stimmten sich der CSU-Kreisverband und der CSU-Kreistagsfraktion auf die Wahlen ein.

Die Begrüßung der  rund 500 Gäste übernahm der Vorsitzende der CSU-Kreistagsfraktion und Landtagsabgeordnete Björn Jungbauer. Er hob die Bedeutung der Kommunalpolitik hervor und sprach von entscheidenden Monaten für den Landkreis. Anschließend hieß Estenfelds Bürgermeisterin Rosalinde Schraud die Gäste willkommen und stellte ihre Gemeinde vor; der Estenfelder Bürgermeisterkandidat Konrad Hasch präsentierte sich als Schrauds möglicher Nachfolger den Anwesenden.

„Wenn die Welt verrücktspielt“

Höhepunkt des Nachmittags war die Rede von Landrat Thomas Eberth, der im März erneut für das Amt des Landrats kandidiert. Ziel sei es, den Landkreis weiterzuentwickeln und zukunftsfähig aufzustellen. Eberths rede stand unter dem Motto „Heimat, Sicherheit und Identität“. Dabei stehe der Begriff „Heimat“ eben nicht im Widerspruch zu einer offenen Gesellschaft, sondern sei vielmehr ein gemeinsamer Wert: „Wenn die Welt verrücktspielt und die Nachrichtenlage sich überschlägt“, so Eberth, dann sei Heimat „unser Anker“ und das Wichtigste, was ein Mensch erleben könne. Diese Heimat und das gemeinsame Miteinander zu gestalten, sei die prominenteste Aufgabe der Politik.

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Foto CSU-Kreistagsfraktion / Matthias Ernst

Elementar wichtig sei auch die Sicherheit – außenpolitisch, um die gemeinsamen europäischen Werte zu verteidigen, aber auch im Inneren. „Wie fühle ich mich in einem Bahnhof, auf der Straße? Nur wenn wir uns sicher fühlen, können wir auch gut leben.“ In diesem Zusammenhang bedankte sich Eberth für das Engagement der Feuerwehren und Rettungsdienste im Landkreis.

Ein Ort, an dem die Menschen Gemeinschaft und Familie erleben – so definierte Eberth den Begriff der „Identität“. Gemeinsame Werte, gemeinsam Haltung zeigen – das sei gerade in einer Zeit stetigen Wandels unendlich wichtig. „Ja zum Pluralismus – aber trotzdem können wir heimatverbunden sein, wollen Sicherheit und Identität spüren“, so der Landrat. Auch dies sei Auftrag der Kommunalpolitik.

Zum Abschluss dankte CSU-Kreisvorsitzender Konrad Schlier den Helferinnen und Helfern sowie den Mühlhäuser Musikanten. Zudem stellte er die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kreistagswahl vor.

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