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„70 Mal das Beste im Würzburger Fasching“

Würzburger Faschingszug am Sonntag, 15. Februar 2026 – bis zu 90.000 Zuschauer erwartet – Start um 11:55 Uhr

Am Sonntag, 15. Februar 2026 findet mit dem 70. großen Würzburger Faschingszug der unbestrittene Höhepunkt der Faschingssaison in Mainfranken statt. Laut Michael Zinnhobel, Zugmarschall der 1. KaGe Elferrat Würzburg und anerkannter Wetterfrosch, macht der Regen eine Pause – und so werden wieder zwischen 70.000 und 90.000 Zuschauer an der Zugstrecke erwartet.

133 Gruppen sind dieses Jahr gemeldet. Außerdem sind dieses Jahr zehn Kapellen dabei.  Sieben Live-Musikwagen gehen auf die Strecke, dazu kommen 40 Motivwagen – allesamt mit großem Eifer gebaut und vom TÜV auf die Sicherheit überprüft.

70 Jahre Faschingszug

Es war ebenfalls am Sonntag, 15. Februar, als im Jahr 1953 der erste Faschingszug nach dem Zweiten Weltkrieg veranstaltet wurde. Das Motto lautete „Würzburg lacht wieder“, Faschingsprinz war Eberhard Bremer, Inhaber des Bayerischen Schokoladenhauses, als „Prinz Eberhard von den Tausendsüßen“.

Seither ist in 73 Jahren viel Wasser den Main hinabgeflossen. 73 Jahre –  aber nur 70 Züge? Ein Golfkrieg, eine Flutkatastrophe und zwei Coronajahre sorgten dafür, dass der Faschingszug ausfiel.

Vieles hat sich verändert: In den ersten Jahren waren etliche Firmen und Vereine beim Zug dabei. Der Kaufhof und das Stadttheater, die Stadtwerke, die Edeka und der Maulaffenbäck hatten einen eigenen Wagen am Start. Außerdem haben die meisten Faschingsvereine für jeden neuen Faschingszug einen neuen Motivwagen gebaut, mit dem sie das aktuelle Zeitgeschehen aufs Korn nahmen.

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Dr. Uwe Zimmermann (Fachbereichsleiter Allgemeine Bürgerdienste, Mitte) bedankt sich mit Faschingsprinz Alex I. und den Mitgliedern der 1. KaGe Elferrat bei allen, die für einen sicheren Faschingszug sorgen: Polizei, Feuerwehr, Bayerisches Rotes Kreuz und WVV.

Auch der Bierwagen der Würzburger Hofbräu ist mittlerweile verschwunden – allerdings hat sich der Umgang mit dem Thema Alkohol in den letzten Jahren grundlegend geändert: Ausschank vom Zugwagen, das gibt es nicht mehr. Zugmarschall Zinnhobel empfiehlt den Faschingsfreunden: „Lasst den Schnaps zuhause. Dann haben alle noch mehr Spaß beim Würzburger Faschingszug.“ Dann gibt´s auch keinen Ärger mit Glasscherben, die im allerdümmsten Fall einen Rettungswagen lahmlegen könnten.

Spendenbox am Vierröhrenbrunnen

Zum Abschluss hat Zugmarschall Zinnhobel noch eine Bitte: So ein Faschingszug geht ganz schön ins Geld. „Umso dankbarer sind wir für die finanzielle Unterstützung durch die Stadt.“ Außerdem wird am Vierröhrenbrunnen eine Spendenbox aufgestellt. Würde jeder Zuschauer nur 50 Cent in die Box werfen, wäre der Zug finanziert.

Fakten rund um den 70. Würzburger Faschingszug

  • Beginn: Sonntag, 15. Februar, 11:55 Uhr
  • Ende: ca. 15:30 Uhr
  • Zugstrecke: Semmelstraße – Theaterstraße – Juliuspromenade – Schönbornstraße – Kürschnerhof – Domstraße – Augustinerstraße – Sanderstraße (2,2 Kilometer Zugstrecke)
  • Afterzugfeier am Vierröhrenbrunnen ab ca. 15 Uhr
  • 133 Gruppen
  • 10 Kapellen und 7 Live-Musikwagen
  • 22 Fußgruppen
  • 41 Garden & Tanzmariechen
  • 3 Männerballette
  • 10 närrische Pkw
  • 40 Motivwagen
  • 51 Faschingsgesellschaften und –vereine aus Würzburg und Umgebung
  • ca. 2.800 Teilnehmer
  • über 300 Ordner
  • 16 Toiletten entlang der Zugstrecke, 1 Toilettenwagen am Grafeneckart
  • 3 Sprecherstellen mit Musikanlage: Semmelstraße, Oberer Markt, Grafeneckart

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