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Wetten, dass… diese Kinder richtig Spaß hatten?

Hofbräu-Geschäftsführer Axel Kochinki löst Kraxel-Wette auf dem Frühjahrsvolksfest ein

2,9 Sekunden. Das ist der offizielle Kraxelbaum-Rekord vom Würzburger Frühjahrsvolksfest. Seit 2012 hat keiner in kürzerer Zeit den Kletterbaumstamm im Festzelt erklommen, inklusive Glockenläuten!

Das hat Axel Kochinki, Geschäftsführer der Würzburger Hofbräu, zu einer kleinen Wette inspiriert: Falls der 14 Jahre alte Rekord bei einem extra anberaumten Kletter-Event im Zelt endlich gebrochen wird, lädt er die Kinder der Hans-Schöbel-Schule, die während des Frühjahrsvolksfests Geburtstag haben, zu einer Feier mit Essen, Trinken und Karussellfahren auf den Volksfestplatz ein.

Natürlich sollten auch die Kraxelathleten nicht leer ausgehen: Dem Gewinner versprach Kochinki einen 200-Euro-Gutschein für volksfestangemessene Trachtenkleidung, plus 20 Kästen Bier. Der zweite Platz bekommt zehn Kästen Bier, den Plätzen drei und vier winken immerhin noch fünf Kästen.

Und so stellte sich am Mittwoch, 18. März, ein Dutzend Baumstamm-Kletterer der ultimativen Herausforderung. Und: Das Festzelt tobte, spannend war´s! Robin Adam, der beste Kletterer, hätte den Uralt-Rekord vielleicht sogar brechen können, hätte er oben am Baum nicht am Seil der Siegesglocke vorbeigelangt. Das kostete wertvolle Zeit, weshalb die Stoppuhr bei 4,2 Sekunden stehen blieb.

Das Ergebnis: Der alte Rekord gilt weiterhin, Axel Kochinki hat seine Wette gewonnen. Die fünf schnellsten Kletterer konnten natürlich ihr Siegerbier mit nach Hause nehmen. Und seinen Wetteinsatz hat Kochinki trotzdem eingelöst: Am vergangenen Dienstag begrüßte er mit Schaustellervertreter Heiner Distel junior die Geburtstagskinder der Hans-Schöbel-Schule im Festzelt und drehte mit ihnen eine ausgiebige Karussell-Runde über den Platz. Beim anschließenden Festessen freute sich Karin Baumgärtner, Vorständin vom Verein für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung: „Für unsere Schule ist das heute etwas ganz Besonderes: Nicht nur, weil unsere Kinder eingeladen sind – sondern weil man sieht, was möglich ist, wenn Engagement, Kreativität und Großzügigkeit zusammenkommen.“

Hans-Schöbel-Schule

Die Hans-Schöbel-Schule im Förderzentrum für körperliche und motorische Entwicklung (bis Oktober 2020: Zentrum für Körperbehinderte) ist eine Schule in einer überregionalen Einrichtung der Behindertenhilfe im Stadtbezirk Heuchelhof, die Angebote für Kinder und Jugendliche mit körperlicher Behinderung unter einem Dach vereint. Träger ist der 1969 von Hans Schöbel gegründete Verein für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung e.V.

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