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Blaulicht & Verkehr

Lebensmüde Schwimmer an der Alten Mainbrücke

Alte Mainbruecke Mainmuehle

Nicht gerade der beste Ort zum Baden: Die starke Strömung unter der Alten Mainbrücke ist lebensgefährlich.

Ersthelfer fischen zwei Personen aus dem Main

Am vergangenen Wochenende erreichte ein Notruf die Integrierte Leitstelle mit dem Hinweis, dass sich zwei Schwimmer im Bereich des Kraftwerkes an der Alten Mainbrücke im Wasser in Not befanden. Daraufhin wurde der Wasserrettungszug der Berufsfeuerwehr Würzburg, die Wasserrettungseinheiten der Hilfsorganisationen, sowie der Rettungsdienst und die Polizei zu dem Notfall alarmiert.

Als die Rettungskräfte an der Alten Mainbrücke eintrafen, hatten mehrere Mitarbeiter einer angrenzenden Gaststätte die beiden Personen aus dem Wasser gerettet. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die zwei Schwimmer nur noch mit Mühe an ein Mühlenrad festhalten können, um nicht durch die Strömung in den Wassereinlass des Kraftwerkes gezogen zu werden. Mit einer Rettungsstange konnten die Helfer beide Personen sichern und an Land ziehen.

Baden und Schwimmen ist im Bereich von Brücken, Wehr- und Schleusenanlagen, sowie Kraftwerksanlagen lebensgefährlich aufgrund der dort vorherrschenden Strömungen und Sogwirkungen. Deshalb besteht ein Badeverbot nach der Badeverordnung auf Grundlage des Bundeswasserstraßengesetz 100 Meter oberhalb bis 100 Meter unterhalb dieser Bauwerke. Insbesondere an der Alten Mainbrücke bestehen viele Gefahrenpunkte, die Schwimmer sehr leicht das Leben kosten können.

Die unüberlegte und leichtsinnige Aktion wird von der Polizei zur Anzeige gebracht. Im Einsatz waren neben den 20 Einsatzkräften der Feuerwehr auch etwa 35 Einsatzkräfte von Wasserrettung und Rettungsdienst sowie Kräfte der Würzburger Polizei.

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